Gerolzhofen

Wann die Stadt in ein Grundstücksgeschäft reingrätschen darf

Das Baugesetzbuch bietet der Stadt im Wege des Vorkaufsrechts eine Möglichkeit, in den Besitz von Baulücken zu kommen. Doch dieses Schwert ist ziemlich stumpf.
Diese Baulücke im Siedlungsgebiet von Rügshofen gibt es bereits seit dem Jahr 1972. Wenn der Eigentümer nicht will, dann ist es auch für die Stadt rechtlich schwierig, an diesen Baugrund zu kommen.
Foto: Klaus Vogt | Diese Baulücke im Siedlungsgebiet von Rügshofen gibt es bereits seit dem Jahr 1972. Wenn der Eigentümer nicht will, dann ist es auch für die Stadt rechtlich schwierig, an diesen Baugrund zu kommen.

Die Stadt Gerolzhofen hat derzeit keinen eigenen Bauplatz mehr im Angebot. Das Wohnbaugebiet „Am Nützelbach I“ ist komplett an Bauwerber verkauft und das Nachfolge-Gebiet „Am Nützelbach II“ noch nicht erschlossen. Dort werden die Bauarbeiten frühestens 2021 beginnen. Die bereits erschlossenen Bauplätze, über 70 an der Zahl, die sich quer über die Siedlungsgebiete von Gerolzhofen und Rügshofen erstrecken, gehören aber nicht der Stadt, sondern werden von den Privateigentümern aus den unterschiedlichsten Gründen teilweise schon seit Jahrzehnten zurückgehalten und nicht auf den Mark gebracht.

Weiterlesen mit
mit ePaper
25,99 EUR/Monat
  • Gedruckte Zeitung digital als ePaper
  • Alle exklusiven -Artikel lesen
  • Gratis News-App
  • Jederzeit monatlich kündbar
  • 1 Monat kostenlos testen

Für Zeitungs-Abonnenten ab 8,00 EUR/Monat