Löffelsterz

Wie Bienen auf dem Golfplatz-Gelände auf ihre Kosten kommen

Mit der Königin 'Sabine 72' bringt Alexander Geyer das Bienenvolk in die neue Bienenbeute auf dem Gelände des Golfclubs in Löffelsterz.
Foto: Sandra Zink | Mit der Königin "Sabine 72" bringt Alexander Geyer das Bienenvolk in die neue Bienenbeute auf dem Gelände des Golfclubs in Löffelsterz.

"Es ist dem Golfclub Schweinfurt schon immer ein großes Anliegen, die Artenvielfalt zu fördern und die Natur auf seinem Gelände in Löffelsterz zu schützen", betont Sandra Zink. Die Vizepräsidentin des Clubs verweist auf die Nachhaltigkeit bei der Pflege der Grünflächen, rund 30 Vogelnistkästen und die Aussaat der Blumenmischung "Veitshöchheimer Bienenweide: Honig und Schmetterling" auf rund 4000 Quadratmetern in den vergangenen Jahren.

So war es für den Club selbstverständlich, Mitte Mai sich an der "Süddeutschen Bienenwoche" des Bayerischen und Baden-Württembergischen Golfverbands zu beteiligen. Alexander Geyer, der in Löffelsterz eine kleine Familienimkerei betreibt, bot im Clubbüro während der Bienenwoche, neben Honig weitere Erzeugnisse an.

Gewinn und Spenden wurden für eine Bienenbeute verwendet, deren Anschaffung die Golfpark-Betriebs GmbH Löffelsterz und ganz maßgeblich der Rotary Club Schweinfurt Friedrich Rückert auf Vermittlung von Klaus Eckhart großzügig finanziell unterstützte.

Per App in den Bienenstock schauen

Bei dieser Bienenbeute handelt es sich um einen Bienenstock, den die Organisation "we4bee" als Dauerleihgabe zur Verfügung stellte. Diese verfolgt das Ziel, weltweit HighTech-Bienenstöcke zu etablieren, die mit hochmoderner Sensorik, Kameras und Wiegeeinrichtung ausgestattet sind. Ziel dieses Projektes ist Umweltforschung und -bildung. 

Auch jeder interessierte Bienenfreund kann auf der "we4bee"-App Bilder und Daten aus dem Bienenstock abrufen. Ebenso kann das Greenkeeping-Team um Uwe Memmel diese Informationen neben den Aufzeichnungen der vor kurzem installierten Wetterstation für die Ausführung der Arbeiten auf der Golfanlage nutzen.

Auch in Zukunft soll weiterhin der Natur auf dem rund 70 Hektar großen Golfgelände noch mehr Raum gegeben werden. "So wird die Zusammenarbeit mit Alexander Geyer bestimmt fortgesetzt", versichert Sandra Zink.

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