Gerolzhofen

Zentrale Anlaufstelle für werdende Eltern

In Gerolzhofen hat eine zweite zentrale Anlaufstelle für schwangere Frauen und Mütter im Wochenbett eröffnet. Im Bild (von links): Thorsten Wozniak, Bürgermeister der Stadt Gerolzhofen, Stefanie Meisner, Hebammenkoordinatorin, Margit Jäcklein, Leiterin der Caritas-Frühförderstelle Gerolzhofen, und Bettina Bärmann, stellvertretende Landrätin des Landkreises Schweinfurt.
Foto: Melina Bosbach | In Gerolzhofen hat eine zweite zentrale Anlaufstelle für schwangere Frauen und Mütter im Wochenbett eröffnet. Im Bild (von links): Thorsten Wozniak, Bürgermeister der Stadt Gerolzhofen, Stefanie Meisner, ...

Eine zweite zentrale Anlaufstelle im Rahmen der Hebammen-Versorgung hat in der Region Schweinfurt eröffnet. Diese spezielle Hebammen-Sprechstunde richtet sich insbesondere an schwangere Frauen und Mütter im Wochenbett, die aufgrund des allgemeinen Hebammenmangels keine Betreuung gefunden haben. Sie können nun immer freitags die Sprechstunde in Gerolzhofen aufsuchen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts.

Die Caritas-Frühförderstelle Gerolzhofen stellt für dieses besondere Angebot ihre Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. Bettina Bärmann, stellvertretende Landrätin, sowie Thorsten Wozniak, Bürgermeister der Stadt Gerolzhofen, waren vor Ort, um sich insbesondere bei Margit Jäcklein, Leiterin der Frühförderstelle, sowie bei Stefanie Meisner, stellvertretend für das gesamte Hebammen-Team, zu bedanken.

Bereits im April 2019 haben engagierte Hebammen aus Stadt und Landkreis Schweinfurt in Eigeninitiative die erste Hebammen-Sprechstunde gegründet, die seitdem einmal wöchentlich, immer mittwochs, in der Hebammenpraxis in Schweinfurt angeboten wird. In der Sprechstunde können Fragen rund um die Schwangerschaft, zum Wochenbett und Stillen, zur Ernährung und Pflege des Babys und zu vielem mehr beantwortet werden.

„Es ist schön, dass nun auch im südlichen Landkreis dieser wichtige Service vorhanden ist“, sagt Bettina Bärmann, stellvertretende Landrätin des Landkreises Schweinfurt. Auch das Hebammenteam freut sich sehr, dass nun eine zusätzliche Sprechstunde kostenlos im Landkreis Schweinfurt, konkret in Gerolzhofen, angeboten wird. Zusätzlich gibt es eine telefonische Notfall-Sprechstunde, über die sich Frauen ebenfalls beraten lassen können.

Neuer Lebensabschnitt

„Mit der Schwangerschaft beginnt für werdende Mütter und Väter ein neuer und spannender Lebensabschnitt. Neben der Vorfreude haben sie auch viele Fragen. In der Hebammen-Sprechstunde in Gerolzhofen erhalten Eltern Antworten und eine kompetente Beratung. Mit der Sprechstunde in Schweinfurt und der telefonischen Notfall-Sprechstunde ist dies ein hervorragendes Angebot für werdende Eltern und spricht damit für den Familienstandort Landkreis Schweinfurt“, sagt Thorsten Wozniak, Bürgermeister der Stadt Gerolzhofen.

„Mir war es von Beginn an ein Anliegen, mit den Hebammen ins Gespräch zu kommen und hier in der Frühförderstelle die Räumlichkeiten für die Hebammen-Sprechstunde kostenlos zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise können wir unsere bestehenden Angebote mit dem Angebot für werdende Mütter sehr gut kombinieren. Das freut mich umso mehr“, sagt Margit Jäcklein, Leiterin der Caritas-Frühförderstelle Gerolzhofen.

Die Hebammen stehen für Familien zu folgenden Zeiten zur Verfügung: Jeden Mittwoch von 13.30 bis 15.30 Uhr, in den Räumlichkeiten der HebammenpraxisSchweinfurt (Hohmannstraße 8) und jeden Freitag von 10 bis 12 Uhr, in der Caritas-Frühförderstelle (Hermann-Löns-Straße 2) in Gerolzhofen.

Zusätzlich findet jeden Samstag von 10 bis 12 Uhr eine telefonische Notfall-Sprechstunde unter Tel.: 0151/50795022  statt.

Die Terminvereinbarung erfolgt unter Tel.: 0151/50795022. Weitere Informationen finden Bürgerinnen und Bürger unter  www.gesundheitsregion-schweinfurt.de/schwerpunkte/hebammen oder unter www.hebammen-schweinfurt.de.

Für das dritte Förderjahr hat sich das momentan 14-köpfige Hebammen-Team um Stefanie Meisner, Hebammenkoordinatorin am Landratsamt Schweinfurt, noch weitere Schwerpunkte gesetzt. Der Aufbau einer Vermittlungszentrale für freie Hebammenkapazitäten und die Überarbeitung der Hebammenstatistik für Stadt und Landkreis Schweinfurt sind zentrale Ziele, ebenso wie die Unterstützung der zwei Geburtskliniken, heißt es in der Pressemitteilung.

Gefördert wird dieses Projekt durch die Regierung von Oberfranken, die dafür bayernweit zentral zuständig ist, mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Die Förderungder Geburtshilfe Bayern dient der Unterstützung, Stärkung und Sicherung der geburtshilflichen Hebammenversorgung in Stadt und Landkreis Schweinfurt.

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