Würzburg

13 mal versuchter Mord: Würzburger im Strom-Prozess verurteilt

Er hatte sich als Arzt ausgegeben und Frauen zu lebensgefährlichen Strom-Experimenten verleitet. Jetzt muss der angeklagte Informatiker für lange in Haft - in einer Klinik.
Das Foto der Polizei zeigt eine der Apparaturen, die ein Würzburger von jungen Frauen zusammenbauen ließ, damit sie sich selbst Stromstöße verpassten.
Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Nord/dpa | Das Foto der Polizei zeigt eine der Apparaturen, die ein Würzburger von jungen Frauen zusammenbauen ließ, damit sie sich selbst Stromstöße verpassten.

Im aufsehenerregenden Stromschlag-Prozess vor dem Landgericht München II ist der Angeklagte am Montag zu elf Jahren Haft wegen versuchten Mordes in 13 Fällen verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Informatiker aus dem Raum Würzburg sich als falscher Arzt ausgegeben hatte und junge Frauen per Internet-Chat dazu brachte, sich  lebensgefährliche Stromschläge zuzufügen. Es verhängte zudem die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.Von den laut Anklage 88 Fällen des versuchten Mordes blieben am Ende 20, davon 13 wegen versuchten Mordes.

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