Würzburg

200. Geburtstag: Rudolf Virchow und die sieben fetten Jahre im Würzburger "Exil"

In Würzburg schrieb der weltberühmte Pathologe zwischen 1849 und 1856 seine Zellularpathologie und entwickelte die Sektionstechnik. Weshalb diese Zeit so bedeutend war.
Der Pathologe, Anthropologe und Politiker Rudolf Virchow auf einem undatierten Archivbild: Er wirkte lange in Würzburg und beeinflusste die Medizin bis ins 20. Jahrhundert maßgeblich. 
Foto: dpa | Der Pathologe, Anthropologe und Politiker Rudolf Virchow auf einem undatierten Archivbild: Er wirkte lange in Würzburg und beeinflusste die Medizin bis ins 20. Jahrhundert maßgeblich. 

Als Rudolf Virchow 1849 auf das erst vier Jahre zuvor eingerichtete Ordinariat für pathologische Anatomie in Würzburg berufen wurde war die medizinische Fakultät förmlich über sich hinausgewachsen. Zunächst hatten sich in Würzburg Virchows jüngster politischen Vergangenheit wegen zahlreiche Gegenstimmen gegen seine Berufung erhoben. Doch wollte man zur Intensivierung der wissenschaftlichen Tätigkeit den besten Kandidaten berufen, den man finden konnte - also Virchow. Ausbildung als Militärarzt - mit naturwissenschaftlichem Blick Rudolf Virchow, am 13.

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