Ochsenfurt

Abschlussfeier für 69 Hauswirtschafts-Absolventinnen

Ausgezeichnet: Am Beruflichen Schulzentrum in Ochsenfurt wurden künftige Hauswirtschafterinnen für besondere Leistungen geehrt. Im Bild (von links): Johann Bux, Karen Heußner, Ellen Nagengast, Denise Mack, Sabrina Geiling, Andrea Sturm, Simone Drummer, Beatrix Weber-Hilpert, Christine Frimmer, Marianne Schenk, Selina Rumpel, Stefanie Dudas, Peter Juks und Frank Delißen.
Foto: USCHI MERTEN | Ausgezeichnet: Am Beruflichen Schulzentrum in Ochsenfurt wurden künftige Hauswirtschafterinnen für besondere Leistungen geehrt.

Es war eine stimmungsvolle und gelungene Abschlussfeier mit viel Humor. Das merkte man bereits bei der Begrüßung von Beatrix Weber-Hilpert und Johann Bux. Beide moderierten die Abschlussfeier am Beruflichen Schulzentrum. Beatrix Weber-Hilpert ist Bildungsberaterin für Ernährung und Hauswirtschaft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Würzburg und Johann Bux ist der Schulleiter i.V. in Ochsenfurt. Am Schulstandort Ochsenfurt wurden 69 Auszubildende, Schüler und externe Prüflinge verabschiedet. Sie beendeten eine Ausbildung für Ernährung und Versorgung sowie Kinderpflege und den Ausbildungsberuf Hauswirtschafterin. 49 von ihnen hatten gleichzeitig den Mittleren Schulabschluss erworben.

Gedanken zum Ausbildungsabschluss sprach Frank Delißen, der Leiter des Beruflichen Schulzentrums. „Es ist ein Tag der Freude und des Feierns, und Sie können alle stolz auf das sein, was Sie erreicht haben, denn es wurde ihnen nichts geschenkt“, sagte er. Die Ausbildung verglich er mit der Besteigung eines Berges. Es ist zwar anstrengend, und wenn man oben ist, ist man müde. Doch die Aussicht ist weit und grandios. Ein Blick zurück sollte sein, doch wichtig ist der Weg in die Zukunft und mit den Berufen, die die Absolventen gewählt haben, wartet die Gesellschaft auf diese jungen Menschen.

Vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten war Hauswirtschaftsdirektorin Marianne Schenk gekommen. „Machen Sie sich die Bedeutung ihres Berufes bewusst. Sie werden immer mehr gebraucht. Hauswirtschafterinnen in Wohngruppen, Hotellerie, Gastronomie oder Großküchen sind gefragt. Ebenso wird der Hilfsbedarf immer größer. Die duale Ausbildung sei ein deutsches Modell, das auch im Ausland auf große Anerkennung stößt. Und so war diese Abschlussfeier etwas Besonderes, da die letzte Klasse dieses Ausbildungssystems in Ochsenfurt verabschiedet wurde. „Leider gibt es immer weniger Hauswirtschafterinnen, die die duale Ausbildung wählen, so dass keine Klassen mehr zusammenkommen. Und so gibt es jetzt nur noch die Berufsschule in Gunzenhausen, die diese Möglichkeit der Ausbildung anbietet.

„Kinderbetreuung ist gefragt, und ihnen werden Kinder, also das Wertvollste, was wir haben, anvertraut. Das sind Voraussetzungen unter denen Sie immer einen Job finden können“, erklärte stellvertretende Landrätin Karen Heußner. Auch Ernährung spiele heute eine immer größere Rolle. Alle drei Redner verdeutlichten, dass den Absolventen die Zukunft offen steht.

Die Ehrungen für besondere Leistungen nahmen Schulleiter Frank Delißen, Marianne Schenk vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Würzburg, stellvertretende Landrätin Karen Heußner und Stefanie Dudas vom Elternbeirat vor. Buchpreise für die Klassenbesten erhielten Selina Rumpel (Albertshofen) Kinderpflege 11, Christine Frimmer (Unterhaching) Kinderpflege (Prüfungsbeste der Externen), Ellen Nagengast (Gaurettersheim) Ernährung und Versorgung 11, Denise Mack (Dettelbach-Euerfeld) Ernährung und Verpflegung 12, Andrea Sturm (Würzburg) Hauswirtschaft.

Staatspreisurkunden für einen Schnitt bis 1,5 erhielten: Selina Rumpel, Simone Drummer (Oberthulba-Wittershausen), Hauswirtschaft 12, Ausbildungsbetrieb Reha-Zentrum-Klinik Saale Bad Kissingen, Sabrina Geiling (Dettelbach-Schernau), Staatl. Lehr- und Versuchsanstalt Schwarzach und Andrea Sturm (Würzburg), Exerzitienhaus Himmelspforten Würzburg.

Der Regierungspreis ging an Selina Rumpel aus Albertshofen. Nicht nur in der Schule zeigte sie Leistung, sondern beeindruckte auch durch großes Engagement, sei es in der Kirche, beim TSV Albertshofen oder mit ihrer sozialen Kompetenz in der Schule. Andrea Sturm aus Würzburg erhielt eine Anerkennung des Fördervereins für besondere Leistungen und besonderes Engagement. In der Schule zeigte sie als Klassensprecherin Teamfähigkeit. In ihrer Freizeit fördert sie den Faschingsnachwuchs in Boxberg und kümmert sich in einem Demenzkaffee in Bad Mergentheim um demente Menschen.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Band „Thum?s Ten“ der Beruflichen Oberschule Kitzingen und einem Song, der von Ivonne Pregitzer vorgetragen wurde.

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