Würzburg

Africa Festival 2019: Calypso, Rum und Modeschauen

Die Nachfrage nach Karten für der 31. Africa Festival Ende Mai kommenden Jahres ist laut Veranstalter groß.  Acht der Musikgruppen sind zum ersten Mal in Würzburg
Auch die beliebten Modenschauen von Madame Rama Diaw aus dem Senegal wird es auf dem Africa Festival 2019 wieder geben.
Foto: Bugs Steffen | Auch die beliebten Modenschauen von Madame Rama Diaw aus dem Senegal wird es auf dem Africa Festival 2019 wieder geben.

Noch keine vier Wochen läuft der Kartenvorverkauf für das 31. Internationale Africa Festival vom 30. Mai bis zum 2. Juni kommenden Jahres, aber schon ist die Hälfte des Kontingents der ermäßigten Dauerkarten im Vorverkauf vergriffen.  "Der Frühbucherpreis von 109 Euro für die Dauerkarte für alle Abendkonzerte gilt eigentlich noch bis Ende Januar", sagte Festival-Chef Stefan Oschmann jetzt bei einem Pressegespräch, "Aber wenn weg, dann weg." 

Inzwischen steht auch das komplette Abendprogramm auf der Bühne im  großen Zirkuszelt auf den Mainwiesen fest. Neben der bereits angekündigten Künstlerin Moonlight Benjamin aus Haiti  wird es am Donnerstag, der den Schwerpunkt Karibik hat, im Zelt auch Calypso Rose zu hören geben. Die 78-Jährige war die erste Frau, die in der bis dahin als Männerdomäne geltenden Calypsomusik Fuß fassen konnte.  "Es wird wegen ihres Alters vermutlich auch ihr letzes Konzert sein", sagte Oschmann. Passend zum Schwerpunkt soll es dann im Havana Club verschiedene Rumsorten aus der Karibik und von der Insel Trinidad zur Verkostung geben.

Der Samstag ist der Tag mit dem Schwerpunkt südliches Afrika

Auch noch nicht verkündet wurde der Auftritt der Gruppe BCUC am Samstag, dem Tag mit dem Schwerpunkt südliches Afrika. BCUC steht kurz für „Bantu Continua Uhuru Consciousness“. Die siebenköpfige Band aus dem Township Soweto in Johannesburg bewegt sich auf traditionellen Pfaden, stets verbunden mit ihrem Glauben und den dazugehörigen Ritualen und blickt trotzdem auf das heutige, moderne Afrika, heißt es in der Ankündigung. "Sie verbinden traditionelle Kirchenmusik mit afropsychedelischer Musik", erläuterte Oschmann. 

Neben Thabilé, einer südafrikanischen Künstlerin mit Wurzeln in Johannesburg, die am Samstagnachmittag  mit südafrikanischem Soul und Jazz auf der Bühne stehen wird, gibt es am Samstagabend Touré Kunda aus dem Senegal im Zelt zu hören. Die Brüder gehören schon seit den 1980er Jahren zu den Legenden der westafrikanischen Musik.

Acht Gruppen sind zum ersten Mal in Würzburg

Acht Gruppen, die beim 31. Africa Festival auf den Bühnen stehen werden, sind zum ersten Mal in Würzburg, berichte Oschmann. Auch die 70 Stände des Basars seien komplett vergeben. "Dort gibt es Waren aus Ghana, dem Senegal, Tansania, dem Benin, Uganda, dem Swasiland, von der Insel Madagaskar, aus Marokko und Mali", zählte Oschmann auf. Auch die beliebten Modenschauen von Madame Rama Diaw aus dem Senegal werde des wieder geben, ebenso wie die "Oase der Schönheit", für Besucherinnen, die sich die Haare flechten und Henna-Tattoos machen lassen möchten.

Besonders freut es den Festival-Chef, dass die Mitarbeiter des Africa Festivals bald aus der Hand von Oberbürgermeister Christian Schuchardten den Tanzenden Schäfer überreicht bekommen werden. Der Tanzende Schäfer ist eine Auszeichnung der Stadt Würzburg, die seit 1980 verdienten Bürgern und berühmten Gästen der Stadt verliehen wird. "Dafür  haben wir uns schon eine Überraschung überlegt" kündigte Oschmann an.

Bis zum 31. Januar kostet die Dauerkarte 109, später 119 Euro. Einzelkarten für die Abendvorstellungen gibt es bis dahin für 35 Euro, später kosten sie 41 Euro. Die Tickets gibt es wie immer unter www.africafestival.org und in der Buchhandlung Hugendubel am Schmalzmarkt, beim Tourist Information & Ticket Service im Falkenhaus, sowie in den Geschäftsstellen der Main-Post und den CTS Eventim Verkaufsstellen unter www.eventim.de.

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