Würzburg

Africa Festival: Diese Künstler treten auf

Würzburger Africa-Festival       -  Besucher des Africa-Festivals laufen über das Gelände am Main.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand | Besucher des Africa-Festivals laufen über das Gelände am Main.

Das seit 1998 stattfindende Africa Festival ist nicht nur das älteste Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa, sondern auch das größte. Über 7000 Musiker und Künstler haben seitdem mehr als 2.415.000 Besuchern den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt. Auf welche Musiker sich die Besucher 2019 freuen können, steht nun fest:

Die Bands vom Donnerstag

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  • 13 Uhr „Mangrove Steel Band“: Die Band aus Trinidad ist der bekanntesten Steelbands. Die 20 Musiker spielen hauptsächlich auf Steel Pans (Steeldrums).
  • 15 Uhr „Wally Warning Roots Band“: Bekannt wurde der Musiker aus Aruba für seine Karibischen Groove mit Latin-Roots.
  • 17 Uhr „Caribbean Brass International“: Ihre Musik ist eine Mischung aus spanischen, afrikanischen, europäischen und brasilianischen Elementen wie Samba, Soca, Calypso, Merengue und moderner Musik.
  • 20 Uhr „Moonlight Benjamin“: Kraftvoller Gesang vermischt mit 70er Jahre US-Garagen-Blues-Rock und traditionelle Roots ist sein Erkennungszeichen.
  • 22 Uhr „Calypso Rose“: Die Sängerin aus Trinidad mischt in ihren traditionellen Calypso-Gesang mit Soca-, Blues- und Reggaeklängen.

Die Bands vom Freitag

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  • 13 Uhr „Anna & Saliou Cissokho“: Mit dem Duo, bestehend aus der Hamburger Sängerin und dem Koraspieler aus der Casamance-Senegal, trifft soulig-jazzige Stimme auf traditionelle und moderne senegalesische Koraklänge.
  • 15 Uhr „Kokoroko“: Die Frauenband aus London zeigt ihren speziellen Afrobeat mit Trompete, Saxophon und Posaune.
  • 17 Uhr „Moh! Kouyaté“: Musik aus Guinea: Die Gitarrenmusik aus Guinea bietet modernen und urbanen Afropop.
  • 20 Uhr „Ndlovu Youth Choir“: Der 30-köpfige Chor aus Südafrika kommt mit Liedern aus dem Musical „Sarafina“ und mit einer Neuinterpretation von Ed Sheerans „Shape Of You“.
  • 22 Uhr „Femi Kuti“ – Mit dem aktuellen Album „One People One World“ kommt Femi Kuti aus Nigeria und präsentiert seine Afrobeats.

Die Bands vom Samstag

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  • 13 Uhr „Bcuc“: Bcuc steht kurz für „Bantu Continua Uhuru Consciousness“. Die 7-köpfige Band aus dem Township Soweto in Südafrika vermischt Kirchenlieder mit Rap oder Rock und zeigt Afrobeat und Funk.
  • 15 Uhr „Thabilé“: Die Band aus Johannesburg erzählt in ihrer Musik von den ersten Tagen nach der Apartheid und den verschiedenen berührenden Schicksalen der dort lebenden Frauen. Musikalisch arbeitet sie seit langem mit dem Gitarristen Steve Bimamisa zusammen.
  • 17 Uhr „Mokoomba“: Die Band aus Simbabwe mit ihrem Bandleader Mathias Muzaza bringt Funk, Pop, Reggae und natürlich die Rhythmen und Stilrichtungen ihrer Heimat mit.
  • 20 Uhr „Lubicibela“: Lucibela von den Kapverden bringen gefühlvolle Morna-Klänge und tanzbare Coladeira mit und erzählen damit ihre Geschichten über Liebe, Sehnsucht und Hoffnung von den kargen Inseln ihrer Heimat.
  • 22 Uhr „Touré Kunda“: Kern dieser Familienformation aus dem Senegal bilden die Geschwister Ismaila und Sixu Tidiané Touré. Nach einer schöpferischen Regenerationspause haben sie sich mit dem Album „Lambi Golo“ zurückgemeldet und präsentieren in Würzburg Lieder, wie „Emma“.

Die Bands vom Sonntag

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  • 13 Uhr „Memoria“: Die Band aus dem Kölner Raum präsentiert auf der Bühne eine Mischung aus Reggae, Dancehall und Reggeaton.
  • 15 Uhr „Leila Akinyi“: Die in Kenia geborene Kölnerin singt mal auf Deutsch, mal in Suaheli. Sie thematisiert in ihren selbst geschrieben Songs ihre langjährigen Erfahrungen als Afro-Deutsche mit Dancehall, Hip-Hop und Afro-Pop.
  • 17 Uhr „Jahcoustix“:  Der Bonner Dominik Haas alias Jahcoustix kommt als der „Positive Vibes Man“ des deutschen Reggae auf die Offene Bühne.
  • 20 Uhr „Sista Awa“: Awa Fall alias Sista Awa, Tochter eines senegalesischen Vaters und einer italienischen Mutter, wendet sich dem Roots Reggae zu. Mit ihrer neuen Begleitband, den Rising Tones und DJ Bonnot, hat ist sie mittlerweile auch im Dub und Jungle zuhause.
  • 22 Uhr „Gentleman“: Einer der populärsten deutschen Reggea-Künstler ist für seine eigene Interpretation des Roots Reggae bekannt und tritt in Würzburg mit seiner Hausband auf.

Tickets

  • Die Dauerkarte ermöglicht den Besuchern den Zugang auf das Gelände an allen vier Festival-Tagen inklusive des Zirkuszeltes. Hier bietet der Veranstalter einen Frühbucherrabat bis zum 31. Januar an. Bis dahin sind die Dauerkarten vergünstigt für 109 Euro zu erwerben. Danach kosten sie 119 Euro. Der Kauf ist sowohl online  als auch an den Vorverkaufstellen Hugendubel, Tourist Information & Ticket Service im Falkenhaus sowie in den Geschäftsstellen der Main-Post und CTS Eventim möglich.
  • Die Abendkarte beinhaltet den Zugang zum Festival mit dem Zirkuszelt an einem Tag der Wahl. Im Vorverkauf kostet das Ticket 35 Euro, an der Festivalkasse dann 41 Euro.
  • Die Geländekarte ermöglicht den Besuchern den Zugang auf das Gelände, nicht allerdings nicht für das Zirkuszelt. Die Kosten belaufen sich für Besucher ab zwölf Jahren auf acht Euro, Schüler, Auszubildende und Studenten zahlen sechs Euro. Eine Familienkarte kostet 25 Euro.
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