Sanderau

MP+Anwohnende der Sanderstraße in Würzburg sind verärgert: "Wir fordern eine Sperrstunde von 1 bis 6 Uhr morgens!"

Erbrochenes, Urin und lauter Partylärm, einige Bewohnerinnen und Bewohner der Sanderstraße haben nun die Nase voll. Wie sie sich gegen das Partyvolk zur Wehr setzen wollen.
Die Anwohnenden Irmgard Münch, Joachim Eich und Jürgen Thein, hier bei einem Gesprächstermin im Dezember, haben genug vom nächtlichen Partydreck und Lärm vor ihren Fenstern. Sie wollen sich zusammentun und gegen die Partymeile Sanderstraße in Würzburg vorgehen.
Foto: Johannes Kiefer | Die Anwohnenden Irmgard Münch, Joachim Eich und Jürgen Thein, hier bei einem Gesprächstermin im Dezember, haben genug vom nächtlichen Partydreck und Lärm vor ihren Fenstern. Sie wollen sich zusammentun und gegen die Partymeile Sanderstraße in Würzburg vorgehen.

Die Trillerpfeife ist ihr Werkzeug gegen nächtlichen Lärm und unerlaubtes Urinieren in der Öffentlichkeit: Irmgard Münch wohnt im Eckhaus zwischen Badergasse und Maiergasse in Würzburg. Nur ein paar Schritte entfernt von der Sanderstraße. Vom Fenster ihrer Wohnung aus hat sie einen guten Blick auf die Hausecke der neu eröffneten Bar "Haltestelle" und die nervt sie gewaltig, wie sie selbst sagt. "Jede Nacht kommen die Damen auf ihren Stöckelschuhen um die Ecke stolziert und lassen genau hier ihre Hosen runter", erklärt sie und zeigt auf den Sichtschutz an der Seitenwand der Bar.

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