Hausen

Autohof wird um Sanitäranlage erweitert

Der Autohof 24 am Autobahnanschluss Gramschatzer Wald in Erbshausen will anbauen. Im rückwärtigen Teil des Gebäudes sollen neue Toilettenanlagen und ein Hauswirtschaftsraum entstehen.
Foto: Irene Konrad | Der Autohof 24 am Autobahnanschluss Gramschatzer Wald in Erbshausen will anbauen. Im rückwärtigen Teil des Gebäudes sollen neue Toilettenanlagen und ein Hauswirtschaftsraum entstehen.

Der 24-Shell-Autohof Gramschatzer Wald im Hausener Ortsteil Erbshausen soll erweitert werden. Der Autohof im Gewerbegebiet "Am Wiesenweg" gilt rechtlich als Sonderbau. Die "24-Autobahn-Raststätten GmbH" mit Sitz in Regensburg hatte den Autohof an der Autobahn A7, Anschlussstelle Gramschatzer Wald, im Juni 2002 eröffnet.

Angebaut werden sollen eine Sanitäranlage für weitere Toiletten und Urinale im Herren-WC sowie ein zusätzlicher Hauswirtschaftsraum. Der Anbau ist im rückwärtigen Bereich des Gebäudes geplant. Die bisherigen Sanitäranlagen seien "in die Jahre gekommen". Die Mitglieder des Grundstück- und Bauausschusses der Gemeinde Hausen hatte keine Einwendungen zum Bauvorhaben.

Marienbildstock wird restauriert

Zur Kenntnis genommen haben die Mitglieder den Antrag auf den Neubau von Dachgauben in Hausen im Genehmigungsfreistellungsverfahren sowie die Anzeige auf Erlaubnis zur Renovierung eines Bildstocks. Der reich verzierte Altaraufsatz des Bildstocks in der Gramschatzer Straße in Hausen stellt die Krönung Mariens mit der Dreifaltigkeit dar.

Die Renovierung des denkmalgeschützten Bildstocks aus dem Jahr 1760 durch den Privatbesitzer wird ausdrücklich begrüßt. Er will die Substanz des Sandstein-Bildstocks erhalten und eine Fachfirma mit der Instandsetzung beauftragen. Zuletzt wurde der Bildstock um Jahr 1965 renoviert. Er dient bei den Fronleichnamsprozessionen der Pfarrei St. Wolfgang als Prozessionsaltar.

Ein Privatbesitzer will den denkmalgeschützten Bildstock in Hausen renovieren lassen. Das Vorhaben wird ausdrücklich begrüßt. Der Sandstein-Bildstock stellt die Krönung Mariens durch die Dreifaltigkeit dar.
Foto: Irene Konrad | Ein Privatbesitzer will den denkmalgeschützten Bildstock in Hausen renovieren lassen. Das Vorhaben wird ausdrücklich begrüßt. Der Sandstein-Bildstock stellt die Krönung Mariens durch die Dreifaltigkeit dar.

Keine Bedenken und Einwendungen gab es auch bei zwei Änderungen des Bebauungsplans "Windmühle" in Unterpleichfeld. Hier wurde die Gemeinde Hausen als Träger öffentlicher Belange um ihre Stellungnahme gefragt. Die Erweiterungsflächen dienen unter anderem der Ansiedlung eines Ärztehauses. "Das wäre für die gesamte Region ein Gewinn", argumentierte Bürgermeister Bernd Schraud.

Im Zuge des Rathausumbaus wird ein neuer Standort für einen Stromkasten der Überlandzentrale Mainfranken gesucht. Der Stromkasten steht in der Fährbrücker Straße vor dem historischen Teil des Rathauses und verursacht hier eine Engstelle auf dem Gehsteig.

Der neue Standort steht noch nicht fest. Er soll bei einem Ortstermin mit Vertretern der Überlandzentrale gefunden werden. Bürgermeister Bernd Schraud will sich um eine Terminvereinbarung kümmern. Die Kosten für die Versetzung übernehmen anteilig die Überlandzentrale und die Gemeinde Hausen.

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