Würzburg

Axt-Attentat: Chat belegt Kaltblütigkeit

Attacke in Regionalzug       -  Reste eines Absperrbandes hängen am 20.07.2016 bei Würzburg-Heidingsfeld (Bayern) über einem Weichensignal. Dort kam der Zug zum Halt, in dem am Montagabend ein 17 Jahre alter Afghane mit einer Axt und einem Messer auf Fahrgäste in einem Regionalzug losgegangen war. Vier Menschen wurden schwer verletzt, ein weiterer leicht. Die Polizei erschoss den Angreifer als er flüchtete. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Foto: A3542/_Karl-Josef Hildenbrand (dpa) | Reste eines Absperrbandes hängen am 20.07.2016 bei Würzburg-Heidingsfeld (Bayern) über einem Weichensignal. Dort kam der Zug zum Halt, in dem am Montagabend ein 17 Jahre alter Afghane mit einer Axt und einem Messer auf Fahrgäste in einem Regionalzug losgegangen war. Vier Menschen wurden schwer verletzt, ein weiterer leicht. Die Polizei erschoss den Angreifer als er flüchtete. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Mit gnadenloser Kaltblütigkeit haben Vertreter der Terrororganisation IS die Attentäter von Würzburg und Ansbach dirigiert. Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hat in ihrer Donnerstagsausgabe die Protokolle von Internet-Chats veröffentlicht, die mutmaßliche IS-Instrukteure mit dem 17-jährigen Riaz Khan Ahmadzai und dem 24-jährigen Mohammad Daleel geführt haben. Erschreckend ist der Tonfall, in dem die Einträge abgefasst sind. Es klingt, als würden sich junge Menschen ganz banal via What's App oder Facebook zum Ausgehen verabreden. Tatsächlich besprechen sie Terroranschläge, bei denen möglichst viele Menschen ...

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