Würzburg

Warum manche Amphibien in Unterfranken stark bedroht sind

Kammmolch und Gelbbauchunken findet man nur noch in wenigen Gebieten in der Region. Wo es sie früher gab, wo es sie heute noch gibt und warum man sie schützen sollte.
Gelbbauchunken haben eine unscheinbar gefärbte Oberseite, während die Bauchseite gelb leuchtet.
Foto: Wolfgang Willner | Gelbbauchunken haben eine unscheinbar gefärbte Oberseite, während die Bauchseite gelb leuchtet.

Amphibien sind eine überdurchschnittlich gefährdete Tiergruppe. Von den 20 in Bayern nachgewiesenen Amphibienarten stehen zwölf auf der sogenannten Roten Liste, heißt es seitens des Bayerischen Landesamtes für Umwelt. Noch sind alle Arten auch in Unterfranken heimisch. Doch wie lange noch? Europaweit gehen die Bestände dieser Arten zurück. Schon 1992 wurde beschlossen, die wichtigsten Vorkommen in europäischen Naturschutzgebieten, den so genannten Fauna-Flora-Habitat-Gebieten (FFH-Gebieten), zu schützen.