Eisenheim

Baustelle am Kaltenhäuser Berg ist auf der Zielgeraden

Landrat Thomas Eberth (Dritter von links) und Eisenheimer Bürgermeister Christian Holzinger (Mitte) besichtigten gemeinsam mit den Vertretern des Staatlichen Bauamts und den Arbeitern die Baustelle.
Foto: Julian Bandorf | Landrat Thomas Eberth (Dritter von links) und Eisenheimer Bürgermeister Christian Holzinger (Mitte) besichtigten gemeinsam mit den Vertretern des Staatlichen Bauamts und den Arbeitern die Baustelle.

Seit einigen Monaten ist die Kreisstraße WÜ 4 am Kaltenhäuser Berg zwischen Untereisenheim und Prosselsheim nun schon auf Grund von Sanierungsarbeiten und einer Neuasphaltierung gesperrt. Für viele Pendlerinnen und Pendler stellt diese Sperrung einen erheblichen Zeitaufwand auf dem täglichen Weg zur Arbeit dar. Die Anwohnerinnen und Anwohner des Markts Eisenheim sind auf dem Weg nach Volkach auf eine fast 10 Kilometer lange Umleitung über die benachbarten Dörfer angewiesen. Durch diesen Zeitverlust erfreute sich unter anderem auch die Fähre in Obereisenheim wieder an großer Beliebtheit, weswegen diese den Beginn ihrer Winterpause nach hinten verschob.

Nun biegen die umfangreichen Bauarbeiten aber definitiv auf die Zielgerade ein. Zuletzt besichtigte Landrat Thomas Eberth (CSU) mit dem Eisenheimer Bürgermeister Christian Holzinger (parteilos) sowie einer kleinen Delegation des Staatlichen Bauamtes die Baustelle und ließ sich über den aktuellen Stand in Kenntnis setzen.

Die offensichtlichste Neuerung wird der neue Fahrbahnbelag sein. Zum aktuellen Zeitpunkt steht das Auftragen der Asphaltdecke auf die Fahrbahn noch aus, es soll jedoch Anfang Dezember erfolgen. Dazu kommt noch der Aufbau der Leitplanken. Auch unmittelbar neben der Kreisstraße wurde viel für die Sicherheit der Autofahrerinnen und Autofahrer getan.

Durchflussrohr lässt das Wasser ablaufen

Die Böschung, die die bewaldete Umgebung mit dem Asphaltband verbindet, wird an den steilen Abschnitten mit einem Netz gesichert. Diese Art von Böschungssicherung verhindert, dass größere Erdmassen oder Gesteinsbrocken auf die Fahrbahn gelangen und dort ein Sicherheitsrisiko darstellen. Am Fahrbahnrand kann man auch bereits mit Steinen gefüllte Gitter erkennen, sehr zur Freude von Thomas Eberth, der hier eine kostengünstigere Variante vermutet als die Alternative mit einer Muschelkalkfüllung.

An einer Stelle wird die Straße unterirdisch von einem Durchflussrohr unterlaufen. Dieses sorgt für ein geregeltes Ablaufen von Wassermassen, sodass die Stabilität des Erdreichs nicht beeinträchtigt wird. "Eine sehr gelungene Konstruktion", wie Landrat Thomas Eberth bei seiner Inspektion anerkennend anmerkte. An einem weiteren Abschnitt gab es in der Vergangenheit häufiger Probleme mit austretendem Wasser aus einem Erdwall in Fahrbahnnähe. Gerade im Winter entstand dadurch eine große Gefahr durch die glatte Straße nicht weit entfernt von einer Kurve. Auch hier hat man entsprechend nachgebessert. Im Allgemeinen wird der Wasserablauf nun von einem verbesserten Drainagen-System profitieren. Abschließend wurde Eberths Delegation noch über die Positionierung der Bushaltestelle am Kaltenhäuser Berg informiert. Diese ändert sich aber nur geringfügig.

Plötzlicher Wintereinbruch könnte zu Verzögerungen führen

Man ist sehr guter Dinge, dass die Sperrung planmäßig bis zum 23. Dezember aufgehoben werden kann. Die Arbeiten sind absolut im Zeitplan, jedoch könnte zum Beispiel ein plötzlicher Wintereinbruch noch zu Verzögerungen führen, wovon man aktuell aber nicht ausgeht. "An Heiligabend kann dann jeder über den Kaltenhäuser Berg zum Gottesdienst nach Eisenheim fahren", merkt Eberth sichtlich zufrieden an.

Bereits im kommenden Jahr sollen dann weitere Straßensanierungsprojekte umgesetzt werden, ebenfalls auf dem Verlauf der WÜ 4. Auch die Ortseinfahrt von Obereisenheim ist langfristig für ein solches Vorhaben eingeplant.

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