Würzburg

Betrüger geben sich als Mitarbeiter der Rentenversicherung aus

Die Deutsche Rentenversicherung in Würzburg warnt vor einer neuen Masche, mit der vor allem Senioren um ihr Geld gebracht werden sollen. Wie die Betrüger vorgehen.
Derzeit versuchen Betrüger mit unterschiedlichen Maschen am Telefon ihr Glück. Vor allem ältere Menschen haben sie im Visier.
Foto: Karolin Krämer, dpa | Derzeit versuchen Betrüger mit unterschiedlichen Maschen am Telefon ihr Glück. Vor allem ältere Menschen haben sie im Visier.

Betrüger legen derzeit großen Einfallsreichtum und kriminelle Energie an den Tag. Einmal mehr versuchen sie mit einer neuen Masche an das Geld – vor allem von älteren Menschen – zu kommen. Wie die Deutsche Rentenversicherung Nordbayern (DRV) warnt, geben sich die Täter am Telefon als DRV-Mitarbeiter aus und wollen unter dem Vorwand, dass sich Beiträge erhöht hätten, persönliche Besuchstermine vereinbaren. Alternativ versuchen sie "durch geschickte Gesprächsführung die Rentnerinnen und Rentner zu überreden, ihre Bankverbindung preiszugeben", so die DRV in einer Pressemitteilung. 

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"Generell gilt, dass die Deutsche Rentenversicherung Bankverbindungsdaten nie telefonisch abfragt, sondern dies stets auf schriftlichem Wege geschieht", so Sandra Skrzypale, Pressesprecherin der DRV Nordbayern. "Beratungsgespräche im privaten Umfeld werden nur durch unsere Versichertenberater durchgeführt." Wer von der DRV angerufen wird, aber Zweifel hat, ob der Anrufer tatsächlich ein Mitarbeiter der Rentenversicherung ist, soll sich über einen Rückruf unter (0931) 802 3030 vergewissern, rät die DRV.

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Erst am Montag hatte das Polizeipräsidium Unterfranken vor Betrügern gewarnt, die sich am Telefon als Polizisten oder Ärzte ausgeben. Die Anrufer behaupten dabei zum Beispiel, es habe einen Einbruch in der Nachbarschaft gegeben; die Polizei wolle sicherheitshalber Wertsachen oder Bargeld in Verwahrung nehmen. Zum Teil behaupten sie auch, sie seien Ärzte. Dann lügen sie: Ein Angehöriger sei schwer an Covid-19 erkrankt und es würde dringend Geld für Medikamente benötigt. "Legen Sie bei solchen Anrufen auf und wählen Sie die 110!", warnt der (echte) Polizeisprecher Björn Schmitt.

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