Würzburg

Betrugsverdacht: Verurteilter bekommt eine zweite Chance

BGH lässt Würzburger Gericht in Pannen-Prozess nachsitzen. Karlsruhe befremdet über Vorgänge um dubioses Gutachten im Verfahren um einen Klinikverkauf in Bad Bocklet.
Prozess am Landgericht Würzburg gegen den Besitzer der Schilling-Bank und drei Mitangeklagte. Es geht um Millionenbetrug beim Verkauf einer Reha-Klinik. 
Foto: Manfred Schweidler | Prozess am Landgericht Würzburg gegen den Besitzer der Schilling-Bank und drei Mitangeklagte. Es geht um Millionenbetrug beim Verkauf einer Reha-Klinik. 

Der Bundesgerichtshof lässt das Landgericht Würzburg im Pannen-Prozess um den Verkauf einer Klinik in Bad Bocklet (Lkr. Bad Kissingen) nachsitzen: "Die Sache wird zu neuer Verhandlung und Entscheidung an eine andere Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts zurück verwiesen," bestätigte die Pressestelle in Karlsruhe auf Anfrage am Dienstag. Schnelles Urteil gegen einen von vier AngeklagtenOffenbar sind die obersten Richter als Kontrollorgan nicht einverstanden mit einem Urteil, mit dem ihre Würzburger Kollegen in dem spektakulären Wirtschaftsverfahren rasch noch Weichen stellen wollten.

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