Würzburg

MP+BGH entastet Opfer von Schneeballsystemen von der Beweispflicht

Eine Leitsatz-Entscheidung des Bundesgerichtshofs stärkt einem Schweinfurter, der Opfer eines Würzburger Anlagebetrugs wurde, den Rücken – und die Rechte der Verbraucher.
Nun kommen die Akten des Anlagebetruges erneut auf den Tisch: Der Bundesgerichtshof hat einem Anleger aus Schweinfurt  die Tür geöffnet, um doch noch sein Geld zurück zu bekommen.
Foto: David Inderlied, dpa | Nun kommen die Akten des Anlagebetruges erneut auf den Tisch: Der Bundesgerichtshof hat einem Anleger aus Schweinfurt  die Tür geöffnet, um doch noch sein Geld zurück zu bekommen.

Mehrfach ist ein Schweinfurter Kunde, der von einem Würzburger Anlageberaters geprellt worden war, vor Gericht gescheitert, seine 60 000 Euro wieder zu bekommen – auch wenn der Ex-Banker 2018 wegen Betrugs verurteilt wurde und hinter Gitter kam. Doch jetzt gibt der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe dem Schweinfurter und vielen Opfern von Schneeballsystemen mit einer wegweisenden Entscheidung neue Hoffnung.Hinweis genügt: Schneeballsystem naheliegendDenn künftig müssen die Betroffenen nicht erst mühsam selbst Beweise vorlegen, ehe Gerichte ihnen helfen, wieder zu ihrem Geld zu kommen.

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