Würzburg

Bonifatiuswerk bittet um großzügige Spenden für Diaspora-Aktion

In diesem Jahr wird die Diaspora-Aktion des Bonfatiuswerks in Würzburg eröffnet. Das Hilfswerk verzeichnet wegen der Corona-Pandemie einen Rückgang an Kollektengelder.
Am Sonntag, 8. November, wird im Würzburger Kiliansdom die Diaspoa-Aktion des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken eröffnet. 
Foto: Johannes Kiefer | Am Sonntag, 8. November, wird im Würzburger Kiliansdom die Diaspoa-Aktion des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken eröffnet. 

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken startet am Sonntag, 8. November, seine Diaspora-Aktion. Sie steht unter dem Leitwort: "Werde Hoffnungsträger". Der Eröffnungsgottesdienst findet in diesem Jahr um 10 Uhr im Würzburger Dom statt – mit Bischof Franz Jung und dem Generalsekretär des Bonifatiuswerks Monsignore Georg Austen. Es gelten coronabedingte Schutzmaßnahmen.

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Das Hilfswerk mit Sitz in Paderborn teilte mit, dass es mit dem Leitwort zum Ausdruck bringen möchte, "wie wichtig gerade in diesen belastenden Zeitung Hoffnung und Solidarität untereinander sind". Mit der Diaspora-Aktion soll auf die Herausforderungen katholischer Christen aufmerksam gemacht werden, die als Minderheit in der Gesellschaft ihren Glauben leben, etwa in Nord- und Ostdeutschland, in Nordeuropa oder im Baltikum. Dazu werden traditionell am dritten Novemberwochenende, heuer am Dispora-Sonntag am 15. November, bundesweit in den Gottesdiensten Spendengelder für die Projekte des Bonifatiuswerks gesammelt.

Generalsekretär Austen: "Arbeit in unseren Projekten geht weiter"

Generalsekretär Austen informiert in einer Pressemitteilung, dass durch die Corona-Pandemie "ein deutlicher Rückgang unserer Kollektengelder durch ausgefallene Erstkommunion- und Firmfeiern" abzeichne, auch deshalb, weil nur wenige Menschen derzeit die Gottesdienste besuchen könnten. Dennoch, so Austen, "geht die Arbeit in unseren Projekten weiter", etwa im Kinder und Jugendzentrum Don Bosco in Magdeburg. Der Generalsekretär bittet deshalb um großzügige Spenden bei der Kollekte.

Laut Austen hat die Pandemie "eine neue Dimension" geschaffen: "Wir alle erleben derzeit ein bisschen, wie es sich wohl anfühlen mag, in der Diaspora zu leben. Vereinzelt, zerstreut, ohne die Möglichkeit in einer großen Gemeinschaft Gottesdienst zu feiern, sich zu treffen um zu singen und gemeinsam zu beten."

Das Bonifatiuswerk unterstützt 2020 Projekte in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora mit 13,5 Millionen Euro. Informationen zum Hilfswerk, seinen Projekten und zu Online-Spendemöglichkeiten unter: www.bonifatiuswerk.de. Der Gottesdienst im Würzburger Dom wird live auf der Homepage des Bistums Würzburg und des Bonifatiuswerks übertragen.

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