Bunte Kunst aus der Dose

Vor 85 Jahren erfand der Norweger Erik Rotheim die Sprühdose und machte damit auch Graffiti möglich. Legale Flächen zum Sprühen sind jedoch rar.
Vergängliche Kunst: Dirk Weiser und Max Göbel vor einem von Max' Werken.
Foto: Simone Schubert | Vergängliche Kunst: Dirk Weiser und Max Göbel vor einem von Max' Werken.

Als der Norweger Erik Rotheim vor 85 Jahren daran tüftelte, wie er seine Skier möglichst gleichmäßig mit Wachs behandeln könnte, dachte er sicherlich nicht daran, dass seine Erfindung später auch mal Hip-Hopper, Punks, Künstler, Polizei und Gemeindeverwaltungen beschäftigen würde. Am 9. Februar war seine Sprühdose gebrauchsfertig und erleichterte damit nicht nur das Auftragen von Wachs, sondern auch Haarspray, Deodorant – und eben Farben. Das wichtigste Werkzeug für Graffiti war geboren. „Man hat schon eine besondere Beziehung zu der Dose und ihren Eigenschaften“, erklärt Max Göbel, Sprayer aus ...

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