Würzburg

Corona-Ausbruch in Bütthard: So stehen die Würzburger Gemeinden

In den Würzburger Gemeinden Bütthard und Tauberrettersheim sind die Corona-Zahlen stark gestiegen. Was dahintersteckt und wie die restlichen Gemeinden im Landkreis stehen.
In den Würzburger Gemeinden Bütthard und Tauberrettersheim wurde in der vergangenen Woche jeweils ein starker Anstieg der Corona-Fälle verzeichnet.
Foto: Symbolbild Patty Varasano | In den Würzburger Gemeinden Bütthard und Tauberrettersheim wurde in der vergangenen Woche jeweils ein starker Anstieg der Corona-Fälle verzeichnet.

Viele Wochen waren die Zahlen in den Würzburger Landkreisgemeinden Bütthard und Tauberrettersheim konstant geblieben. Nun hat es in beiden Gemeinden einen starken Anstieg der verzeichneten Corona-Fälle gegeben. Das teilt das Landratsamt Würzburg am Montag mit. Was hinter den Ausbrüchen steckt und wie die restlichen Gemeinden im Landkreis Würzburg stehen.

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Bis Montag, 11. Januar, gab es in Bütthard laut einer Übersicht des Landratsamts 20 positiv auf Corona getestete Personen seit Beginn der Corona-Pandemie. Nur eine Woche später wurden in der Gemeinde mit ihren knapp 1300 Einwohnern 35 (+15) Corona-Fälle registriert. Ähnlich sieht es in Tauberrettersheim aus. In der rund 800 Einwohner zählenden Gemeinde waren bis vergangene Woche 23 Corona-Fälle registriert worden. Eine Woche später wurden dort 32 (+9) Fälle festgestellt.

Familien haben sich in erlaubtem Rahmen angesteckt

Laut dem Gesundheitsamt handelt es sich bei den Ausbrüchen "um ein Infektionsgeschehen innerhalb einiger Familien, die sich in unterschiedlicher Zusammensetzung getroffen und so das Virus weiterverbreitet haben". Die Familien hätten sich legal im Rahmen der Verordnungen getroffen, so Landratsamtsprecherin Eva Schorno.

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Weitgehend unauffällig ist hingegen die Lage in der restlichen Region Würzburg. Für die Stadt Würzburg meldet das Landratsamt am Montag eine 7-Tage-Inzidenz von 86 pro 100 000 Einwohner. Insgesamt wurden dort seit März 2579 Corona-Fälle registriert. Im Landkreis Würzburg wurde in der vergangenen Woche eine 7-Tage-Inzidenz von 60,4 bei insgesamt 2522 Fällen festgestellt.

Lage in Corona-Hotspot Gelchsheim hat sich wieder beruhigt

Vergleichsweise wenig insgesamt gemeldete Corona-Fälle gibt es in den Gemeinden Oberpleichfeld (10/+0), Holzkirchen (11/+0), Winterhausen (12/+2), Uettingen (14/+4), Erlabrunn (14/+1) und Greußenheim (14/+0).

Eine Unstimmigkeit weist die Übersicht des Landratsamt für die Gemeinde Randersacker aus. Dort wird eine negative Entwicklung der seit März insgesamt gemeldeten Fälle aufgeführt (47/-1). Dies ist laut Landratsamt entweder auf einen Umzug oder auf fehlerhafte Einträge in der Vergangenheit zurückzuführen.

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Für große Aufregung hatte in der vergangenen Woche die Gemeinde Gelchsheim gesorgt. Dort hatte sich die Zahl der Corona-Fälle innerhalb einer Woche von drei auf 31 mehr als verzehnfacht. Der starke Anstieg war laut Landratsamt auf mehrere Familien zurückzuführen, die sich über die Weihnachtsfeiertage im legalen Rahmen angesteckt hatten. Aktuell scheint sich die Lage dort jedoch etwas beruhigt zu haben. 35 (+4) Corona-Fälle werden dort aktuell verzeichnet.

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