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Corona: So ist die Lage in Unterfranken am Montag

Ab diesem Montag gibt es in Bayern erste Lockerungen der Corona-Regeln. Die Zahl der Neuinfektionen stagniert. Alles, was Sie zur Lage in der Region wissen müssen.
Ab diesem Montag dürfen die Friseure in Bayern nach zweieinhalb Monaten wieder öffnen: Friseurin Linda reinigt im Friseursalon 'Extra Locke' in Schweinfurt die Waschbecken. 
Foto: Nicolas Armer | Ab diesem Montag dürfen die Friseure in Bayern nach zweieinhalb Monaten wieder öffnen: Friseurin Linda reinigt im Friseursalon "Extra Locke" in Schweinfurt die Waschbecken. 

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Montagmorgen 4732 Corona-Neuinfektionen. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 60 weitere Todesfälle verzeichnet. Damit liegen die Werte etwas höher als vor einer Woche. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) beträgt laut RKI zum Start in die neue Woche bundesweit 65,8 (Vortag 63,8).

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Die Lage in Unterfranken

In Unterfranken ist die Infektionslage je nach Stadt oder Landkreis sehr unterschiedlich. Die Sieben-Tage-Inzidenz für die Region beträgt am Sonntag laut Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit (LGL) 41,8. Damit liegt der unterfränkische Wert deutlich unter dem Bayern-Wert von 63,3. Die Stadt Schweinfurt weist am Sonntag mit 11,2 den niedrigsten Inzidenzwert in Unterfranken auf. In Würzburg (44,5) liegt er unter der 50er-Marke, in Aschaffenburg (77,4) hingegen deutlich drüber.

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Sieben-Tage-Inzidenz: Werte in Unterfranken (Stand Sonntag, Quelle: LGL)

  • Würzburg Stadt: 44,5
  • Würzburg Landkreis: 32,6
  • Schweinfurt Stadt: 11,2
  • Schweinfurt Landkreis: 32,9
  • Aschaffenburg Stadt: 77,4
  • Aschaffenburg Landkreis: 38,4
  • Lkr. Main-Spessart: 30,1
  • Lkr. Kitzingen: 74,6
  • Lkr. Rhön-Grabfeld: 40,1
  • Lkr. Miltenberg: 50,4
  • Lkr. Bad Kissingen: 44,5
  • Lkr. Haßberge: 30,8
  • Main-Tauber-Kreis: 51,4 (RKI, Stand Montag)

Bei den oben genannten Inzidenzwerten (Ausnahme Main-Tauber) richten wir uns – wenn nicht anders angegeben – nach den Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Diese Zahlen werden täglich um 14 Uhr aktualisiert und unterscheiden sich aufgrund unterschiedlicher Meldezeiten von den Zahlen der Gesundheitsämter und des Robert Koch-Instituts (RKI). An den Wochenenden werden Neuinfektionszahlen meist mit Verzögerung gemeldet. 

Neuinfizierte in unterfränkischen Städten und Landkreisen

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich in Unterfranken laut LGL vom Sonntag 35 340 Menschen (+87) mit dem Virus infiziert. Insgesamt 1188 Menschen (+1) sind im Regierungsbezirk bislang im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 41,8 (Bayern: 63,3).

Die meisten Infizierten in Unterfranken seit Beginn der Krise wurden bislang aus dem Landkreis Aschaffenburg gemeldet, danach kommen die Landkreise Miltenberg und Schweinfurt. Die meisten Toten in Folge von Corona meldet der Kreis Main-Spessart.

Alle LGL-Zahlen vom Samstag im Überblick:

  • Würzburg, Stadt: 2997 (+10 gegenüber Vortag) / 97 Tote (+0) bislang
  • Würzburg, Landkreis: 3025 (+11) / 57 (+0)
  • Schweinfurt, Stadt: 1513 (+1) / 59 (+0)
  • Schweinfurt, Landkreis: 3348 (+10) / 111 (+0)
  • Aschaffenburg, Stadt: 2221 (+30) / 92 (+0)
  • Aschaffenburg, Landkreis: 5746 (+7) / 184 (+0)
  • Lkr. Bad Kissingen: 2292 (+10) / 81 (0) 
  • Lkr. Haßberge: 2432 (+8) / 68 (0)
  • Lkr. Kitzingen: 2221 (+11) / 77 (0) 
  • Lkr. Main-Spessart: 3191 (+8) / 185 (+0)
  • Lkr. Miltenberg: 4225 (+2) / 111 (+1)
  • Lkr. Rhön-Grabfeld: 2129 (+0) / 66 (+0)
  • Main-Tauber-Kreis: 3225  (+14)  / 65 (0) (Quelle: RKI vom Montag) 

So begleitet Sie die Main-Post durch den Lockdown

Seit einigen Wochen gilt der zweite harte Lockdown. Corona-Angst und Winterblues treffen aufeinander. Was aber tun? "Füreinander da sein – für mich ist das der Schlüssel, um mental gut durch die Krise zu kommen", schreibt Chefredakteur Michael Reinhard. Welche Fragen bewegen Sie in diesem Zusammenhang? Und was tun Sie für Ihre psychische Gesundheit? Schicken Sie uns, selbstverständlich auch vertraulich, Ihre Gedanken an red.chefredaktion@mainpost.de. Wir werden Experten aus der Region bitten, darauf zu antworten:

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Aktuelle Empfehlungen: Symptome des Coronavirus sind Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, vorübergehender, kompletter Verlust des Geschmacks- und Geruchssinnes oder Durchfall. Wer davon ausgeht, sich angesteckt zu haben, sollte sich – telefonisch – an seinen Hausarzt oder den kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden. 

Bürgertelefone: 

  • Würzburg (0931/8003-5100): Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 14 Uhr
  • Schweinfurt (09721/55-745): Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, Freitag von 8 bis 13 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr
  • Miltenberg (09371/501-716): Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, Wochenende von 9 bis 14 Uhr
  • Main-Tauber-Kreis (09341/82-4010)
  • Kitzingen (09321/928-1111): Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr
  • Main-Spessart (09353/793-1490): Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 14 Uhr
  • Bad Kissingen (0971/71650): Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr
  • Haßberge (09521/27-600): Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12.30 Uhr
  • Rhön-Grabfeld (09771-94800): Montag bis Freitag von 9 bis 12.30 Uhr

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