Gaukönigshofen

MP+Corona-Problem: Jäger suchen dringend Abnehmer für ihr Wildfleisch

Geschossenes Wild muss auch verwertet werden. Doch wo, wenn Restaurants geschlossen sind? Jäger müssen das heimische Wildbret loswerden – für Hobbyköche jetzt eine Chance.
Rehböcke und Schmalrehe dürfen ab 1. Mai wieder geschossen werden (Symbolbild). Aber es fehlt in diesem Jahr coronabedingt an Abnehmern für das Fleisch.
Foto: Boris Roessler, dpa | Rehböcke und Schmalrehe dürfen ab 1. Mai wieder geschossen werden (Symbolbild). Aber es fehlt in diesem Jahr coronabedingt an Abnehmern für das Fleisch.

Immer am 1. Mai geht der Bock auf. Die Redewendung stammt aus der Jägersprache und bezeichnet den Beginn der Jagdsaison für das Rehwild. Für Feinschmecker startet damit die Wildsaison: Gerichte mit frischem Fleisch von Rehböcken und Schmalrehen, die noch keinen Nachwuchs haben, stehen dann auf den Speisekarten vieler Restaurants. Zumindest eigentlich. Was aber, wenn die Gaststätten nur sehr eingeschränkt arbeiten und lediglich Außer-Haus-Verkauf anbieten können?Der Lockdown in der Gastronomie hat auch Auswirkungen auf Unterfrankens Jäger.

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