Rottendorf

CSU-Ortsverband Rottendorf besuchte die staatliche Feuerwehrschule Würzburg

Die Rottendorfer Besuchergruppe vor dem Brandhaus mit Feuer im ersten Stock und der Autogarage.
Foto: Roland Schmitt | Die Rottendorfer Besuchergruppe vor dem Brandhaus mit Feuer im ersten Stock und der Autogarage.

Die staatliche Feuerwehrschule hat eine lange Tradition in Würzburg. Bereits 1949 wurde sie gegründet und war damals an der Faulenbergkaserne unmittelbar an der Nürnberger Straße untergebracht. 1954 zog sie in die Mainaustraße um und wurde damit offiziell als die zweite Feuerwehrschule in Bayern anerkannt. Es folgten ständig Erweiterungsbauten, sodass die Feuerwehrschule Würzburg heute die "Kathedrale der Feuerwehrausbildung" genannt werden darf. Der CSU Ortsverband von Rottendorf hat kürzliche eine Besichtigung organisiert, wie aus einer Pressemitteilung des Verbands hervorgeht. Aus dieser sind die folgenden Informationen entnommen.

Andreas Wohlfart, Ausbilder in der Feuerwehrschule, berichtete den 40 Teilnehmenden über die Entwicklung des Ausbildungszentrums für Feuerwehrleute. Sehr beeindruckend war das Brandhaus, das im Jahre 2000 als erstes Brandhaus in Bayern errichtet wurde. Wohlfart sorgte mit ein paar Schaltern für Feuer in der Autogarage und im ersten Stock. In voller Schutzausrüstung dürfen die Auszubildenden unter Anweisung das Feuer fachgerecht löschen.

Großer Fuhrpark beeindruckte die Besucher

In der Fahrzeughalle waren neben herkömmlichen Feuerwehrfahrzeugen auch ein Feuerwehrbus und ein großer roter Lkw mit einem Boot auf der Ladefläche untergebracht.Wohlfart erläuterte, dass in der Feuerwehrschule Würzburg auch Bootsführer und -führerinnen ausgebildet werden. Dazu wurde 2014 am angrenzenden Main ein Bootshafen errichtet. An dieser Anlegestellte wird das "zu Wasser bringen der Boote" geübt. Insgesamt sind in Würzburg sechs Boote stationiert.

Mit einem Feuerwehrbus wird der Flugplatz in Giebelstadt angefahren, um dort Luftbeobachter auszubilden. Außerdem war der Bus schon im Ahrtal und bei politischen Gipfeln in Bayern im Einsatz. Insgesamt sind 60 Einsatzfahrzeuge, Anhänger, Container etc. in den großen Hallen untergebracht.

Das Highlight ist aber sicher die große Übungshalle, die 77 Meter lang, 40 Meter breit und teilweise 35 Meter hoch ist. In dieser Halle sind alle Einsatzszenarien nachgebaut, die es im Ernstfall gibt. Die aufwändige, moderne Technik lässt Feuer simulieren, Rauch aufsteigen, Menschenpuppen um Hilfe rufen und vieles mehr. So findet man in dieser Übungshalle unter anderem ein Wohnhaus und ein Hochhaus.

Trümmerhaus mit Erdbeben-Simulation im Entstehen

Im Außenbereich warteten auch noch einige Einsatzfälle für die Feuerwehr. Eine Fassadenbrandstelle am Hochhaus, ein Eisenbahngleisbereich für Bahnunfälle und eine Tankstelle für Kraftstoffe und Gas –und das alles mit echtem Feuer und Bedingungen wie im wirklichen Einsatz. Ein Trümmerhaus ist am Entstehen,  in dem ein Erdbeben oder eine Explosion simuliert werden kann.

Um an überfluteten Unterführungen zu üben ist ein Teich angelegt, der das Wasser für diesen Fall bunkert, abgibt und wieder aufnimmt. Über diese Unterführung ist eine Brücke gebaut, auf der Lösungen von Brückenunfälle gelehrt werden.

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