Würzburg

"Damit es künftig keine Opfer mehr gibt": Würzburger gedenken mit Schweigemarsch an Opfer der Deportation

250 Menschen zogen am Montagabend mit Kerzen durch die Würzburger Innenstadt, um an die erste Deportation unterfränkischer Jüdinnen und Juden am 27. November 1941 zu erinnern.
Etwa 250 Menschen kamen zur Veranstaltung unter dem Motto 'Zukunft braucht Erinnerung'.
Foto: Silvia Gralla | Etwa 250 Menschen kamen zur Veranstaltung unter dem Motto "Zukunft braucht Erinnerung".

Seit mehr als 20 Jahren gedenken die Gemeinschaft Sant'Egidio, die Israelitische Kultusgemeinde, der Katholische Dekanatsrat und das Dekanat der Evangelisch-Lutherischen Kirche gemeinsam an die erste Deportation unterfränkischer Jüdinnen und Juden am 27. November 1941. In diesem Jahr stand der Schweigemarsch unter dem Motto "Zukunft braucht Erinnerung".Die drei Worte standen auf dem großen Banner, das Jugendliche von Sant'Egidio am Montagabend nach Grußworten von Weihbischof Ulrich Boom und des evangelischen Dekans Wenrich Slenczka vom DenkOrt Deportationen vor dem Hauptbahnhof durch die Innenstadt zum ...

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