Zellerau

Das Viertel-Café wird eins

Jahresfeier und Rampeneröffnung im Viertel-Café.
Foto: Franka Kreiner | Jahresfeier und Rampeneröffnung im Viertel-Café.

Manch einer hat die Entwicklungen verfolgt, andere haben sich sofort in diesen Ort verliebt und sind direkt aktiv geworden, wieder andere sind Mitglieder. Über 430 sind es inzwischen und über 30 aktive Ehrenamtliche sorgen dafür, dass das Viertel-Café, welches vor einem Jahr in der Zellerau eröffnet wurde, lebt.

Viel mehr als das, ist es doch willkommen für jeden und strotzt vor kulturellen Angeboten, wie Konzerten, Workshops, Lesungen. An der Pulsader der Zellerau gelegen, gegenüber der Post, scheint es sich so richtig eingelebt zu haben und wird toll angenommen. In der Kinderstube spielen die Kinder, im Team helfen auch Menschen mit Einschränkungen, im Laden lässt sich unverpackt nachhaltig einkaufen. Jede Woche mittwochs um 10 Uhr gibt es eine offene Bürgerstunde mit der Quartiermanagerin für die Zellerauer Bürger, momentan läuft ein Gebärdenkurs, von dem es auch in Zukunft wahrscheinlich weitere geben wird. Nebenbei gibt es gesundes und leckeres Essen, selbstgemachte Kuchen und freitags immer Pizza.

Rampe eingeweiht

Hier wurde letzten Samstag der erste Geburtstag gefeiert und im Zuge dessen die Rampe vor der Türe, entworfen von Architekt Armin Kraus, gebaut vom Schlosser Herrn Hart, und nun gemeinsam mit OB Christian Schuchardt und Thomas Stolzenberg aus dem Sozialreferat offiziell eröffnet. Er bekundete: „was gibt's schöneres als diese Rampe, sie zeigt eindrücklich, dass man hier willkommen ist.“ Gefördert wurde sie von vom Sozialreferat durch Mittel zur Umsetzung des Kommunalen Aktionsplan Inklusion, welches sich stets für eine schnelle Umsetzung bemüht hat. Im Zuge dessen wurde vom Projekt „Inklusiv! Gemeinsam arbeiten“ ebenfalls eine Auszeichnung an das Viertel verliehen, welches in Kooperation mit den Mainfränkischen Werkstätten eine Arbeitsstelle für eine Person geschaffen hat, welche nun im Service diverse Aufgaben erledigt und sich auch pudelwohl fühlt im Team genauso wie der ertaubte Frederik, mit dessen Mikrofon, welches gesprochenes transkribiert. Er kann so an den Teamtreffen teilhaben und im gleichen Atemzug bekommt das Teamgespräch eine bessere Struktur und Ordnung. Diese zwei Beispiele zeigen, dass Inklusion funktionieren kann und gar nicht mal so schwierig ist. Zwei Musikeinlagen rundeten den besonderen Tag ab und das Herz des Viertels pocht wieder in gewöhnlicher Frequenz fröhlich weiter.

Von: Anastazja Zydor, Viertelkultur Würzburg

Jahresfeier und Rampeneröffnung im Viertel-Café.
Foto: Franka Kreiner | Jahresfeier und Rampeneröffnung im Viertel-Café.
Jahresfeier und Rampeneröffnung im Viertel-Café.
Foto: Franka Kreiner | Jahresfeier und Rampeneröffnung im Viertel-Café.
Jahresfeier und Rampeneröffnung im Viertel-Café.
Foto: Franka Kreiner | Jahresfeier und Rampeneröffnung im Viertel-Café.
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