Würzburg

DenkOrt Deportation: Koffer erinnern an die unterfränkischen Juden

Genau 77 Jahre nach dem letzten Deportationszug aus Würzburg wurde am Hauptbahnhof nun ein Denkmal eröffnet. Warum diese Erinnerung so wichtig ist.
Symbolische Gepäckstücke im Vordergrund, Bilder von ermordeten Juden im Hintergrund. Am Mittwoch wurde der DenkOrt Deportation am Würzburger Hauptbahnhof eröffnet. 
Foto: Silvia Gralla | Symbolische Gepäckstücke im Vordergrund, Bilder von ermordeten Juden im Hintergrund. Am Mittwoch wurde der DenkOrt Deportation am Würzburger Hauptbahnhof eröffnet. 

Etwa 50 Menschen haben sich auf dem Vorplatz am Würzburger Hauptbahnhof versammelt - mehr sind in der aktuellen Corona-Krise nicht erlaubt. Viele haben die Köpfe gesenkt, viele Blicke sind starr. Sie haben sich versammelt, um den insgesamt 2061 Juden aus Stadt und Landkreis Würzburg, die zwischen 1941 und 1943 deportiert wurden, die letzte Würde zu erweisen.

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