Eibelstadt

Der Eibelstadter Steinbruch wird vergrößert

Nach Westen ist der Eibelstadter Steinbruch von Gewerbe begrenzt.
Foto: Antje Roscoe | Nach Westen ist der Eibelstadter Steinbruch von Gewerbe begrenzt.

Die Kirchheimer Kalksteinwerke beabsichtigen, den Eibelstadter Steinbruch zu erweitern. Der Stadtrat hat zugesagt.

Seit mehr als 30 Jahren ist der Abbau von Quadersteinen aus dem Oberen Muschelkalk hoch über Eibelstadt schon im Gange, die Flächen teils bereits wieder verfüllt und renaturiert. An der Abbruchkante bietet sich nun ein städtisches Grundstück zur Erweiterung an. Es ist 2600 Quadratmeter groß und befindet sich östlich an die Bauhof-Hallen anschließend.

Auf das bereits im November eingegangene Ersuchen hatte die Stadt mit einem Fragenkatalog an die Kirchheimer Kalksteinwerke geantwortet, der inzwischen abgearbeitet ist. Demnach ist der Abbau inklusive Verfüllung und Renaturierung auf drei bis fünf Jahre geplant.

Prämissen festgelegt

Der Stadtrat hat nun unter den folgenden Prämissen zugestimmt: Die Oberfläche ist so wiederherzustellen, dass sie der jetzigen Begrünung mit Hecken und Sträuchern entspricht und Näheres mit der Naturschutzbehörde zu klären.

Mit der technischen Bauverwaltung der Stadt ist vor beziehungsweise nach den Steinbrucharbeiten, die jeweils von Oktober bis Februar angesetzt sind, eine Bestandsaufnahme zum Zustand der betroffenen Ortsstraßen vorzunehmen, um Folgekosten von der Stadt abzuwenden.

Zufahrtswege erhalten

Zudem werden Verträge zum Erhalt der geschotterten Zufahrtwege und zur Steinausbeute geschlossen, aus der die Stadt eine Vergütung erhält (was nicht-öffentlich besprochen wurde). Dieser Abbau sei eine "sehr überschaubare, verträgliche Geschichte",  die weder Mensch noch Flora und Fauna störe, hatte Bürgermeister Markus Schenk eingeordnet.

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