Würzburg

Der letzte und größte Schritt zurück ins normale Leben

Manu Ibrahim ist stolz auf seine Schneiderei in der Würzburger Karmelitenstraße.
Foto: Traudl Baumeister | Manu Ibrahim ist stolz auf seine Schneiderei in der Würzburger Karmelitenstraße.

Als Manu Ibrahim im September 2015 als Flüchtling über Bremen nach Reichenberg in den Landkreis Würzburg und später an den Heuchelhof kam, konnte der damals 28-Jährige weder lesen noch schreiben. Aber er war trotzdem bestens ausgebildeter Fachmann. Glücklicherweise blieb auch den ehrenamtlichen Helfern nicht verborgen, dass der junge Mann mit der Nähmaschine bestens umgehen konnte. „Es war unglaublich“, berichtet Christiane Kerner, die Manu, wie er genannt werden möchte, unter ihre Fittiche nahm. „Wir bekamen damals beispielsweise lauter T-Shirts in Größe XL gespendet. Er hat eines ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung