Winterhausen

Deutschland singt: Kerzen leuchteten beim "Wind of Change"

Lieder für den Frieden bei Kerzenschein: Auf Initiative des Musikalischen Vereins nahm auch Winterhausen an der Aktion 'Deutschland singt' am 3. Oktober teil.
Foto: Klaus Stäck | Lieder für den Frieden bei Kerzenschein: Auf Initiative des Musikalischen Vereins nahm auch Winterhausen an der Aktion "Deutschland singt" am 3. Oktober teil.

Mit gemeinsamem Gesang für Frieden wurde auch in Winterhausen der "Tag der Deutschen Einheit" bei Kerzenschein gefeiert, denn die Gemeinde nahm an der bundesweiten Aktion "Deutschland singt" teil. An vielen Orten in Deutschland wurde zur gleichen Zeit das gleiche Liedgut gesungen, das der Bundesmusikverband für Chor und Orchester ausgewählt hatte.

Der Musikalische Verein 1847 Winterhausen wollte unbedingt dabei sein, sagte Vorsitzende Gudrun Padberg. Erst im Frühjahr ins Amt gewählt, hatte sie gleich eine schwere Aufgabe. Wegen Corona waren viele Hürden zu nehmen, wie die Suche nach geeigneten Räumen für Chorproben. Als diese zwar wieder erlaubt waren, musste ein schwieriges Genehmigungsverfahren durchlaufen werde bis die Durchführung der Aktion schließlich erlaubt war.

Zusammen mit der Gemeinde wurden Abstände ausgemessen und Plätze festgelegt, wo sich die Teilnehmer der Aktion aufhalten dürfen. Nur eine bestimmte Anzahl angemeldeter Besucher war erlaubt. Man habe bis zuletzt gebangt, sagte Gudrun Padberg. Schließlich sei erst eine Woche vor dem Termin die Genehmigung eingegangen.

"Wind of Change" bei Kerzenschein

Dafür wurde es ein harmonischer Abend bei klarem Himmel –aber kühler Luft. Aufwärmen konnten sich die Besucher jedoch bei den Gospelklängen des Chors "Sing&Swing".  Nach dem Abendläuten der Sankt-Nikolaus-Kirche ging es, unterstützt von der Musikkapelle, ins Hauptprogramm. Dabei wurden auch schon einmal die leuchtenden Kerzen geschwenkt, wie beispielsweise beim legendären Lied "Wind of Change" der Scorpions, der "heimlichen Hymne" der Wiedervereinigung von 1990, wie es Pfarrer Robert Foldenauer formulierte.

Dass Gesang Grenzen überwinde, erklärte Bürgermeister Christian Luksch angesichts der Tatsache, dass Lieder in fünf verschiedenen Sprachen gesungen wurden. Bis zur Verwirklichung des Abends habe man "Berge beiseite schieben müssen." Doch es habe sich gelohnt. Eigentlich sei daran gedacht gewesen, die Zeit von der Enthüllung des "Wieder-Vereint-Steins" am Nachmittag bis zum Singen mit geselligen Programmpunkten auszufüllen, was aber wegen Corona-Auflagen nicht möglich gewesen sei. Umso mehr freute er sich über die leuchtenden Augen der Teilnehmer beim gemeinsamen Singen.

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