Würzburg

Die Posthalle im Zeichen der Nachhaltigkeit

Über 60 Aussteller zeigten am Wochenende bei der ersten „Green Fair“-Messe in der Posthalle ihre Produkte.Foto: Johannes Kiefer
Foto: Johannes Kiefer | Über 60 Aussteller zeigten am Wochenende bei der ersten „Green Fair“-Messe in der Posthalle ihre Produkte.Foto: Johannes Kiefer

Die Posthalle präsentierte sich am Wochenende fast komplett in Grün- und Brauntönen: Über 60 Aussteller mit „grünen“ und nachhaltigen Produkten vom Holzvibrator bis zum 130 000 Euro teuren Elektro-Auto von Tesla waren bei der ersten „Green Fair“-Messe für den bewussten Lebensstil“ dabei. Mit rund 2400 Besuchern an den beiden Tagen waren die Veranstalter bei der Premiere zufrieden.

Erster Eindruck beim Betreten der großen Halle, in der sonst Fußball-Fans WM-Spiele verfolgen oder Konzerte und Parties stattfinden: Es ist relativ warm und es riecht nach grünem Gras. Nachhaltigkeit ist das Motto bei der „Green Fair“, deshalb hatten die Veranstalter fast das komplette Messe-Mobiliar aus Euro-Holzpaletten und echtem (Roll-) Rasen aufgebaut. „Nach der Messe geht alles wieder in den Kreislauf zurück. Der Rasen wird kompostiert und kommt auf das Feld, auf dem er gewachsen ist“, erläutert Karl Miller von der Posthalle. Auch auf den Paletten werden ab Dienstag wieder Waren und Güter transportiert.

Interessiertes Fachpublikum

Umweltfreundliche Reisen, nachhaltige Geldanlagen, vegane Lebensmittel und Kosmetik, fair gehandelter Kaffee und Tee, organische Bekleidung oder die Trend-Themen „Urban Gardening“ und E-Mobilität – bei der Messe konnten sich die Besucher über alle Facetten eines umweltbewussten und nachhaltigen Lebensstils informieren und nutzten das auch: „Wir hatten ein interessiertes Fachpublikum, das sich ganz gezielt informieren wollte. Die Rückmeldungen zeigen, dass die Aussteller zufrieden sind“, so Miller.

Auch Florian Hauck von den Würzburger Versorgungs- und Verkehrsbetrieben (WVV) bestätigte das gezielte Interesse der Besucher zum Beispiel am Thema E-Mobilität. Die WVV präsentierte am Wochenende unter anderem die „Smart Flower“ – eine Solaranlage für Betriebe oder den eigenen Garten, bei der sich die Solarzellen wie die Blüte einer Blume morgens öffnen, sich immer in Richtung Sonne drehen und am Abend wieder – alles ganz automatisch.

„Wir sind dabei, der regionale Vertriebspartner der ,Smart Flower' zu werden und werden sie auch auf der Landesgartenschau im nächsten Jahr präsentieren“, so Hauck. Die 16 000 bis 24 000 Euro teure Solarblume eignet sich zum Beispiel dafür, E-Bikes und Pedelecs zu laden.

Werbung für Landesgartenschau

Auch die Landesgartenschau mit ihren Themenwochen oder die Würzburger Grünen präsentierten sich auf der „Green Fair“.

Mit rund 2400 Besuchern an den beiden Messetagen ist Karl Miller zufrieden. „Es ist immer mit einem hohen Aufwand verbunden, wenn man etwas Neues macht. Davon muss man die Menschen immer erst überzeugen.“

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