LENGFELD

Die Stimme der Bürgerschaft

Der leicht schwäbische Zungenschlag – Tribut an die Kindheit in Sigmaringen – verrät sie: Andrea Angenvoort-Baier (Bild) ist keine Ur-Fränkin.
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Zum Jura-Studium kam sie nach Würzburg und blieb später in Lengfeld hängen. Dass sie erst 1999 in den Stadtteil gezogen ist und schon 2004 an die Spitze des Bürgervereins gewählt wurde – das ist für die Juristin und Familienfrau mit drei Kindern ein Beweis für die hohe Integrationskraft Lengfelds.

Andersherum: Sie steht als Beispiel für die vielen Neubürger, die sich ins gesellschaftliche Stadtteilleben einbringen. „Die Lengfelder“, sagt Angenvoort-Baier, „sind ein offenes und freundliches Volk.“ Das zeigt sich auch an unzähligen Festen und Veranstaltungen, die der Bürgerverein koordiniert. Er wurde 1978, im Zuge der Eingemeindung Lengfelds nach Würzburg, gegründet und sollte ein Sprachrohr des Stadtteils sein. Und er hat, sagt die Vorsitzende, eine „starke repräsentative Funktion“.

47 Vereine sind unterm Dach des Bürgervereins zusammengeschlossen, der regelmäßig "Lengfelder Erwartungen" formuliert. Wichtige Themen für Angenvoort-Baier (45): der Schutz der Kürnach und ein – noch fehlendes – Verkehrskonzept. Sie spricht vom „Dorf der Schranken“. Immer mehr Bau- und Gewerbegebiete wurden ausgewiesen. Womit die Verkehrsprobleme wuchsen.
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