Würzburg

Ehemalige Mall am Hubland: Platz wurde begrünt

Bürgermeister Martin Heilig, Gartenamtsleiter Helge Bert Grob sowie die Stifter Karl-Heinz und Renate Werner (von links) enthüllen die Spendertafel.
Foto: Gartenamt, Bernd Rausch | Bürgermeister Martin Heilig, Gartenamtsleiter Helge Bert Grob sowie die Stifter Karl-Heinz und Renate Werner (von links) enthüllen die Spendertafel.

Im Oktober 1998 war das einst größte amerikanische Einkaufszentrum in Europa, die "Mall", in den Würzburger Leighton Barracks am Hubland eingeweiht worden. Durch die riesige Verkaufsfläche von 11 300 Quadratmetern war die amerikanische Infrastruktur im Hubland weitgehend komplett und das Verlassen des Geländes praktisch unnötig, wie die Stadt in einem Presseschreiben mitteilt.

20 Jahre später – im Jahr der Landesgartenschau 2018 – stand von der Mall nur noch der Gastronomiebereich "Food Court". Nach der Gartenschau wurde auch er abgerissen. Nun hat das Gartenamt diesen Platz  intensiv begrünt – und dabei musste auf einiges geachtet werden, wie Gartenamtsleiter Helge Bert Grob im Presseschreiben erklärt: "Im Hubland herrschen für die Pflanzen Extrembedingungen." Abgesehen von der Hitze im Sommer, trockne der für das Hubland charakteristische Wind den Boden zusätzlich aus. Und auch der Untergrund sei alles andere als günstig für die Pflanzen, denn oft liege direkt unter der Oberfläche Fels.

Ausgewählte Bäume haben sich bei Hitze schon bewährt

Die ausgewählten Baumarten haben sich in den zurückliegenden Würzburger Extremsommern bewährt: Blauglockenbaum, Walnuss, Zerr-Eiche, Spitz-Ahorn, Feld-Ahorn, Libanon-Zeder und Purpur-Erle. Insgesamt wurden über 40 Bäume gepflanzt. Zwischen den Bäumen wurde eine Blumenwiese angesät. Sie soll sich zu einer artenreichen extensiven Langgraswiese entwickeln – Lebensraum für zahlreiche Bienen und Insekten. Nun sei der Wiesenpark fertig, freut sich Bürgermeister Martin Heilig laut Presseschreiben. Für dieses Bauvorhaben habe die Stadt Würzburg insgesamt etwa 135 000 Euro investiert.

Unterstützt wurde die Stadt durch eine Spende der Birgit Werner Stiftung. Dr. Birgit Simone Werner (1981-2019) zählte trotz ihres jungen Alters zum Kreis der wissenschaftlich erfolgreichsten Schulter- und Ellenbogenchirurgen Deutschlands. Die gebürtige Dortmunderin verschlug es mit Beginn ihres Medizinstudiums nach Würzburg, wo sie bis zu ihrem Tod blieb. Mit der Stiftung möchten die Stifter, ihre Eltern Renate und Karl-Heinz Werner, das Wirken und die Fördergedanken ihrer Tochter lebendig erhalten, so die Mitteilung weiter. Weitere Infos auch unter www.birgitwernerstiftung.de

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