LENGFELD

Ein Kuhstall neben der Sparkasse und Apotheke

Über Jahrhunderte war die Landwirtschaft prägend. Heute sind es vor allem Gewerbeansiedlungen und Hochhäuser. Und doch existiert es noch, das bäuerliche Lengfeld – vor allem im Osten Richtung Estenfeld/Rottendorf.
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Fünf Landwirte sind verblieben, der bekannteste von ihnen: CSU-Stadtrat Wolfgang Roth. Der einzige, der noch Rinder hält, ist Ludwig Schömig. Zum Vergleich: 1965 wurden in Lengfeld noch 40 Betriebe mit 380 Milchkühen gezählt. Senior Richard Schömig (Bild) hilft trotz seiner 81 Jahre fleißig am Hof mit.

Nur das Tor und ein paar Schritte trennen die Laurentiusstraße im Altort vom Kuhstall. Kühe und Bullen warten hier jeden Tag um 6.30 Uhr auf Altbauer Richard, der pünktlich zum Füttern kommt. Sohn Ludwig melkt die Kühe. Die Milch wird von der Molkerei abgeholt – zwischendurch freut sich auch mal die Verwandtschaft über eine frische Kanne.

Urlaub ist für den rüstigen Richard Schömig ein Fremdwort. Stattdessen schwingt er sich auf den Traktor und tuckert hinaus auf die Felder. Sie sind in der ganzen Flur verteilt. Das Herz aber bleibt für Richard Schömig immer der Hof im Lengfelder Altort. Hier ist er aufgewachsen, hier hat er mit Frau Rita sieben Kinder groß gezogen, hier wird er alt – ohne Ruh', denn: „Ruh' ich, dann rost' ich.“
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