Frickenhausen

Ein magischer Ort zum Seele baumeln lassen

Den Festgottesdienst am neuen „Magischen Ort“ in Frickenhausen zelebrierten Domkapitular Christoph Warmuth und der Frickenhäuser Pfarrer Franz Schmitt.
Foto: USCHI MERTEN | Den Festgottesdienst am neuen „Magischen Ort“ in Frickenhausen zelebrierten Domkapitular Christoph Warmuth und der Frickenhäuser Pfarrer Franz Schmitt.

Über die Frickenhäuser Kapellensteige, vorbei am den alten Bildstöcken und den Modernen Kreuzwegstationen, vorbei an der Valentinuskapelle gelangt man zum neuen „Magischen Ort“. Hier kann man Rast machen, über die Weinberge hinweg auf den Main blicken und die Seele baumeln lassen.

Er ist der zehnte „Magische Ort“ in Mainfranken und er wurde am Sonntag mit einem Festgottesdienst eingeweiht. Das Thema des sechs Meter breiten Kunstwerkes aus Stahl ist „Glauben und Wein“. Und so hat sich der Reichenberger Designer Michael Ehlers Leonardo da Vincis „Letztes Abendmahl“ ausgesucht, um dieses sakrale Kunstwerk zu gestalten.

Die vielen Besucher blickten auf den Altar, der aus drei zentnerschweren Muschelkalkblöcken besteht. Darüber sieht man die sechs Meter breite Darstellung aus Stahl und blickt auf die Weinberge und den Main.

Viele Besucher, Weinhoheiten und Politiker waren am Sonntag zur Einweihung gekommen. Den Festgottesdienst zelebrierten Domkapitular Christoph Warmuth, der auch die Predigt hielt und der Frickenhäuser Pfarrer Franz Schmitt. Sie verteilten entsprechend des Kunstwerkes auch das Abendmahl unter freiem Himmel.

Bürgermeister Reiner Laudenbach bedankte sich bei allen Sponsoren, ohne die man das Kunstwerk nicht hätte realisieren können. Er weiß genau, dass in seiner Gemeinde alle an einem Strang ziehen. Das hatte man erlebt, als einer der großen Muschelkalkblöcke des Altares nur mit Seilen die Frickenhäuser Kapellensteige hochgezogen wurde. Und er wünschte allen für diesen besonderen Tag viele magische Momente.

Frickenhausens Weinprinzessin Eva-Maria I. und die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder waren sich einig, dass der „Magische Ort“ in Frickenhausen besonders ist, schließlich befindet er sich in der Süd-Süd-Lage, die mit den besten Silvaner-Weinen aufwarten kann. Und Lena Endesfelder meinte: „Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl, und dieses Gefühl habe man hier.

Der „Stein des Anstoßes“, wie Bürgermeister Reiner Laudenbach sagte, war Hermann Kolesch, Präsident der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim. Er ging weit in die Vergangenheit zurück und zeigte die Verbindung zwischen Wein, Bibel und Glauben auf. Er verdeutlichte aber auch, dass Wein vieles beeinflusst, beispielsweise die Geschichte oder die Philosophie.

„Heimat ist ganz wichtig“, stellte Landtagspräsidentin Barbara Stamm fest. Es ist ein Ort, an dem man Kraft schöpfen und auftanken kann. Natur, Kultur und Wein spielen dabei eine große Rolle, aber auch die Menschen sind wichtig.

Frickenhausen sei ein erlesenes Flecken, das jedoch nicht nur durch seine mittelalterlichen Gebäude, sondern vor allem die Menschen ausgezeichnet wird. Der „Magische Ort“ in Frickenhausen verbindet Wein, Glaube und Bibel, Altes und Neues.

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