Estenfeld

Eine Toilette für den Bürgerpark

Es war ein Antrag des Seniorenbeirates an den Gemeinderat Estenfeld: Man möge beim Bau des Bürgerparks eine Toilettenanlage vorsehen. Der Bürgerpark hinter der Kartause soll ein Mehr-Generationen-Ort werden, Treffpunkt für Kleinkinder bis Senioren. Deshalb sei die Toilette wichtig, unterstrich Rudolf Krieger, als Sprecher des Seniorenbeirates mit Rederecht ausgestattet bei der jüngsten Ratssitzung.

Es entwickelte sich eine teils kontroverse Debatte darüber, wie diese Anlage aussehen soll, ob sie im ersten oder erst im zweiten Bauabschnitt gebaut werden soll und wo sie überhaupt stehen soll. Auch die Kostenfrage sei noch nicht geklärt, wurde mehrfach angesprochen. "Wir reden hier ja auch über einen Grundsatzbeschluss, ob wir sie überhaupt aufstellen sollen", so Bürgermeisterin Rosi Schraud.

Wie sie genau aussehen soll und wo sie stehen soll, das soll der Planer Ralf Warm vom Kitzinger Büro Arc-Grün überlegen. Letztlich entschied der Gemeinderat, dass die Anlage schon im ersten Bauabschnitt gebaut werden soll, wenn der eigentliche Bürgerpark angelegt wird. Nutznießer werden die Estenfelder auch nach der Realisierung des zweiten Bauabschnitts sein, Stichwort: benachbarter Abenteuerspielplatz.

Fünf Aspekte

Das war aber nur einer von insgesamt fünf Aspekten rund um den Bürgerpark, über die der Rat zu entscheiden hatte. Der Entwurfsplanung des 1,3 Millionen Euro teuren Parks von Ralf Warm mitsamt Abenteuerspielplatz inklusive dessen Verbindung erteilte der Rat einstimmig seinen Segen. Einigkeit herrschte auch bei der Gestaltung der kleinen Brücke über die durch das Areal fließende Kürnach: Die Brücke wird aus regionalem Holz gebaut.

Mit dem Vorschlag der Verwaltung, sich zwischen Surinamholz oder Holz-Plastik-Verbundstoff zu entscheiden, zeigten sich die Grünen nicht einverstanden. "Wir halten Holz aus der Region für besser als Holz aus Asien, allein schon wegen des Transportweges", hatte Thomas Herr seinen Antrag für regionales Holz begründet. Dem schloss sich der Rat einstimmig an.

Und die 20 Sitzbänke werden das Metallmodell "Taurus" werden, zum Stückpreis von knapp 1000 Euro. Solche, so die Bürgermeisterin, stünden bereits an anderen Stellen der Gemeinde und würden von den Bürgern sehr gut akzeptiert.

Metallbügel als "Bremse"

Letztlich werden seitlich versetzte Metallbügel als "Bremse" an einer Kreuzung von Rad- und Fußweg aufgestellt. Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Poller fielen im Rat durch.

Ebenfalls mit 20:0 stimmte der Rat für fünf Holzliegen des Modells Albkult, das Stück für 1200 Euro netto.

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