Würzburg

Feiges Attentat auf Kirchenmann

Eine Rippe des heiligen Aquilin kommt nach Würzburg. Der Priester wurde vor 1000 Jahren in Mailand ermordet. Drei Männer stehen am Sarg (von links): Augusto Bertolotti, Monsignore Gianni Zappa (Pfarrer von San Lorenzo) und Dombaumeister Benigno Morlin.
Foto: Pietro Madaschi | Eine Rippe des heiligen Aquilin kommt nach Würzburg. Der Priester wurde vor 1000 Jahren in Mailand ermordet. Drei Männer stehen am Sarg (von links): Augusto Bertolotti, Monsignore Gianni Zappa (Pfarrer von San Lorenzo) und Dombaumeister Benigno Morlin.

Ein Würzburger wird in Mailand Ziel eines feigen Anschlages aus dem Hinterhalt. Der Mann verblutet mit einem Messer im Hals. Das ist die Geschichte des Märtyrers Aquilin, der irgendwann in den Jahren vor 1018 im fernen Italien verblutete. Nun befasst sich die katholische Kirche ein ganzes Jubiläumsjahr lang mit seinem Leben und Wirken. Wer war der Mann, dem große Bescheidenheit und theologische Schärfe als Theologe und Prediger nachgesagt wurde? Und den die Würzburger als einzigen hier geborenen Heiligen erst nach 1643 für sich entdeckt haben. Bei einem Pressegespräch stellte Domkapitular Jürgen Vorndran ...

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