Würzburg

FFP2-Masken: Landkreis Würzburg übernimmt Versand an Bedürftige

Ab Montag gilt die FFP2-Maskenpflicht. Würzburgs Landrat Thomas Eberth möchte den Landkreisbewohnern zur Seite stehen. Wer Logistikpartner sein wird.
Symbolfoto FFP2-Maske.
Foto: Angelika Warmuth | Symbolfoto FFP2-Maske.

Beim Einkaufen, in Bussen und Bahnen müssen ab diesem Montag bayernweit FFP2-Masken getragen werden. Das hat die bayerische Staatsregierung beschlossen. Wie bereits berichtet, möchte Landrat Thomas Ebert den rund 160 000 Landkreis-Bürgern zur Seite stehen, indem die 52 Kommunen im Landkreis kostenlos FFP-2 Masken bekommen sollen. "Mit unserem Unterstützungsangebot waren wir der Zeit ein wenig voraus", wird Eberth mit Blick auf die Ankündigung des Bayerischen Gesundheitsministeriums, den Landkreisen und kreisfreien Städten die Verteilung von Masken an Bedürftige zu übertragen, in einer Pressemitteilung des Landratsamts zitiert. 

Lesen Sie auch:

Der Freistaat stellt bayernweit zweieinhalb Millionen FFP2-Masken für besonders Bedürftige, vor allem für Empfänger von Grundsicherungsleistungen sowie für Obdachlose und Nutzer der Tafelangebote bereit. Den Kreisverwaltungsbehörden stehe es laut Landratsamt nach Aussage des Gesundheitsministeriums frei, eine Ausgabe über die Gemeindeverwaltungen zu ermöglichen oder die FFP2-Masken direkt an die Bedürftigen zu versenden. Landrat Thomas Eberth habe nun entschieden, den Versand zentral über das Landratsamt laufen zu lassen. Die Nutzer der Tafelangebote werden über eine separate Lieferung an die jeweiligen Tafeln bedacht.

Partnerin bei der Versandaktion ist die Landkreisfeuerwehrführung, die im Feuerwehrzentrum Giebelstadt ein Logistikzentrum aufgebaut hat. Kreisbrandrat Michael Reitzenstein sagt hierzu: "Wir haben ein eingespieltes Team und werden die Kommissionierung, Verpackung und die Versandvorbereitungen gut hinbekommen."

Landkreis unterstützt auch aus eigenen Vorräten

"Darüber hinaus bleibt es bei unserem Angebot, den Kommunen aus unseren eigenen Vorräten FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen", bekräftigt Eberth die bereits zugesagte Unterstützung. "Die Kommunen können diese Kontingente nutzen, um weiteren sonstigen Bedürftigen oder älteren Mitbürgern, die sonst keine Möglichkeiten haben, unter die Arme zu greifen." Auch Empfänger von BAföG oder anderer sozialer Leistungen könnten bedacht werden, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Im Sinne des Infektionsschutzes käme außerdem eine Verteilung zum Beispiel an ehrenamtliche Nachbarschaftshelfer in Betracht. "Wem diese Masken zugutekommen sollen, kann jede Bürgermeisterin und jeder Bürgermeister vor Ort am besten entscheiden", so Eberth.

Lesen Sie auch:

Bereits zentral durch das Landratsamt versorgt werden die Bewohnerinnen und Bewohner Dezentraler Unterkünfte im Landkreis, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. Auch den Kindertageseinrichtungen im Landkreis wurde über das Amt für Jugend und Familie ein einmaliges Kontingent von fünf FFP2-Masken pro Mitarbeiterin beziehungsweise Mitarbeiter angeboten.

"Mit dieser Aktion stellt der Landkreis Würzburg trotz aller Problemstellungen in der Corona-Pandemie wieder fest: Wir sind Partner der Menschen", so Landrat Eberth in der Pressemitteilung.

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Würzburg und erhalten Sie dreimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Themen & Autoren
Würzburg
Sophia Scheder
Asylbewerberleistungsgesetz
Bafög
Coronavirus
Kommunalverwaltungen
Städte
Thomas Eberth
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (1)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!