Uffenheim

Förderprogramm "Jung kauft Alt" wird überarbeitet

In Uffenheim und den Ortsteilen gibt es im Innenbereich viele alte Gebäude. Deren Sanierung ist nicht billig, weswegen sich viele scheuen, solche Objekte zu erwerben. Wer es dennoch tut, dem soll mit dem Förderprogramm 'Jung kauft Alt' finanzielle Unterstützung geboten werden. Geplant ist nun, das Programm zu überarbeiten,  um noch mehr Anreize zu schaffen
Foto: Gerhard Krämer | In Uffenheim und den Ortsteilen gibt es im Innenbereich viele alte Gebäude. Deren Sanierung ist nicht billig, weswegen sich viele scheuen, solche Objekte zu erwerben.

Um jungen Paaren und Familien mit Kindern die Schaffung von Wohneigentum in gewachsener Umgebung zu erleichtern, hat die Stadt Uffenheim 2015 das Förderprogramm "Jung kauft Alt" ins Leben gerufen. Auch für Abbrüche und gleichzeitiger Neuerrichtungen an gleicher Stelle gab es die Zuschüsse. Jetzt will man das Programm aktualisieren, auch die Kosten für die Entsorgung auf der Bauschuttdeponie soll nun bezuschusst werden.

Nachdem sich schon der Stadtrat mit den Anträgen der Bürgerliste und der Grünen kurz beschäftigt hatte, diskutierte nun der Ausschuss für Stadtentwicklung darüber, ebenso über den neuen von der SPD, der einen Zuschuss von zehn Euro pro Kubikmeter Bauschutt bei Abbruch eines alten Gebäudes zum Schwerpunkt hatte. Hier will auch die SPD-Kreistagsfraktion einen Antrag an den Kreistrag stellen, damit auch der Landkreis als zuständige Behörde für die Entsorgung solchen Bauherren finanziell entgegenkommt.

Großes Schlagwort ist hier die Innenentwicklung. Denn oftmals ist es billiger, ein Haus ins Neubaugebiet zu stellen, anstatt innerorts ein Altgebäude bedarfsgerecht herzurichten. In dem Förderprogramm "Jung kauft Alt" sieht die Bürgerliste einen kleinen Baustein. Gerade mit Blick auf die Grundstückseigentümer, die beim Verkauf an die Stadt auf immer höhere Preise spekulierten. Hier habe der Stadtrat bereits eine Begrenzung beschlossen.

Forderung: Weniger Baukindergeld in Neubaugebieten

Um Wohnraum im Innenbereich zu schaffen, hält es die Bürgerliste für notwendig, deutlich höhere Haushaltsmittel einzustellen und das Programm stärker zu bewerben. Ebenso wäre eine Erweiterung des Programms sinnvoll, um nicht nur Kaufwillige, sondern auch Einheimische, die ihre Gehöfte an nachfolgende Generationen übergeben wollen, fördern zu können.

Die Grünen wollen eine deutliche Erhöhung der Fördersumme. Pro Kind sollte die zum Beispiel statt 500 nun 2000 Euro betragen. Gleichzeitig sollten – für den Haushaltsausgleich – die Grundstückspreise in Neubaugebieten erhöht werden. Dort sollte auch das Baukindergeld von 3000 auf 2000 Euro gesenkt werden, um die Summe dem Programm "Jung kauft Alt" anzugleichen.

Jetzt soll die Verwaltung das Förderprogramm überabreiten. Eine Entscheidung, vor allem über die Fördersummen, wird dann der Stadtrat treffen.

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