Würzburg

Frauen in der Politik sichtbar machen

Gleichstellungsbeauftragte Petra Müller-März (von links), Bürgermeisterin Judith Jörg, Historikerin Gisela Kaiser und Sozialreferentin Dr. Hülya Düber stellen die neu aufgelegte Broschüre vor.
Foto: Anna Pia Möller | Gleichstellungsbeauftragte Petra Müller-März (von links), Bürgermeisterin Judith Jörg, Historikerin Gisela Kaiser und Sozialreferentin Dr. Hülya Düber stellen die neu aufgelegte Broschüre vor.

Würzburgerinnen machen Politik – und das seit 1919. Damals fand die erste Bayernwahl nach Einführung des Frauenwahlrechtes im Jahr 1918 statt. Die Broschüre über das politische Engagement von Frauen in Würzburg wurde nach der diesjährigen Kommunalwahl neu aufgelegt und stellt alle Stadträtinnen vor, die sich von 1919 bis heute für die Belange der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt haben und dies noch immer tun, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

„Mit der Broschüre 'Würzburgerinnen machen Politik – Frauenwahlrecht in Deutschland' möchten wir Frauen in der Politik sichtbar machen und insbesondere Mädchen und Frauen motivieren und begeistern für politisches Engagement und Mitarbeit in politischen Gremien“, sagt Petra Müller-März, Gleichstellungsbeauftragte für Frauen und Männer bei der Stadt Würzburg.

Die erste Auflage der Broschüre war 2018 auf ihre Initiative hin ehrenamtlich von den beiden Historikerinnen Dr. Dorothee Klinksiek und Gisela Kaiser erarbeitet worden. Bei der Datensammlung, auch für die Neuauflage, unterstützte außerdem  eine interfraktionelle Arbeitsgruppe, der die Stadträtinnen Anke Stumpf, Barbara Lehrieder, Christiane Kerner und Charlotte Schloßareck angehörten.

„Über alle Parteien in Würzburg hinweg kenne ich Frauen, die Kommunalpolitik aktiv mitgestalten wollen. Dies zeigt sich auch bei dem Ergebnis der Kommunalwahl 2020 bei uns in Würzburg. Der Frauenanteil beträgt seitdem 44 Prozent im Stadtrat“, sagt Bürgermeisterin Judith Jörg. Damit sei der Frauenanteil im Würzburger Stadtrat vergleichsweise hoch. Im Durchschnitt aller kreisfreien Städte liegt der Frauenanteil derzeit bei 33,7 Prozent, im bayerischen Landtag und Bundestag sogar deutlich unter 30 Prozent.

Zum Mitnehmen liegt die Broschüre „Würzburgerinnen machen Politik – Frauenwahlrecht in Deutschland“ im Rathaus, in der Stadtbücherei, im Museum am Kulturspeicher und im Stadtarchiv aus. Die Broschüre kann auch per Mail unter gleichstellungsstelle@stadt.wuerzburg.de bestellt werden.

Online ist sie auf der Webseite der Gleichstellungsstelle einsehbar: https://www.wuerzburg.de/buerger/gleichstellungsstelle/weitere-infos/index.html

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