Frickenhausen

Frickenhausen trauert um Georg Öder

Der Ehrenbürger hat sich über viele Jahrzehnte ehrenamtlich und in der Kommunalpolitik um seine Heimatgemeinde verdient gemacht.
Georg Öder, Ehrenbürger und langjähriger zweiter Bürgermeister von Frickenhausen, starb im Alter von 92 Jahren.
Foto: Gerhard Meißner | Georg Öder, Ehrenbürger und langjähriger zweiter Bürgermeister von Frickenhausen, starb im Alter von 92 Jahren.

Die Marktgemeinde Frickenhausen trauert um ihren Ehrenbürger und langjährigen zweiten Bürgermeister Georg Öder. Er starb am Montag im Alter von 92 Jahren.

Gemeinsam mit drei Geschwistern war Georg Öder in Frickenhausen aufgewachsen. In jungen Jahren bereits trat er in die SPD ein. 1960 wurde Öder zum ersten Mal in den Gemeinderat gewählt und gehörte dem Gremium 42 Jahre lang an. Während dieser Zeit war er 24 Jahre lang Vorsitzender der SPD/Freie Wähler-Fraktion und bis zu seinem Ausscheiden aus dem Gremium im Jahr 2002 18 Jahre lang zweiter Bürgermeister. Auch den Vorsitz im SPD-Ortsverein hatte Georg Öder 18 Jahre lang inne. Politische Weggefährten erinnern sich an einen konsequenten und geradlinigen Kommunalpolitiker, der auch die klaren Worte nicht scheute, wenn es darum ging, die Interessen der Gemeinde und ihrer Bürger zu vertreten.

In vielen Ehrenämtern tätig

Beruflich war der gelernte Elektriker zuletzt 38 Jahre beim Überlandwerk Schäftersheim tätig und vertrat als Betriebsrat die Interessen seiner Kolleginnen und Kollegen. Fast 70 Jahre lang gehört er der Gewerkschaft an. In Frickenhausen betätigte sich Georg Öder über seine kommunalpolitisches Wirken hinaus in vielen weiteren ehrenamtlichen Funktionen. So gehörte er lange den Vorständen des Radsportvereins Solidarität, des Turn- und Sportvereins und des Männergesangvereins  Frickenhausen an. Als Wasserwart trug er, ebenfalls im Ehrenamt, 38 Jahre lang Verantwortung für die sichere und störungsfreie Trinkwasserversorgung der Gemeinde.  

In Anerkennung seiner Verdienst hat die Gemeinde Frickenhausen Georg Öder 2002 die Ehrenbürgerwürde verliehen. Die SPD würdigte seinen Einsatz für die Sozialdemokratie mit der Willy-Brandt-Medaille. Außerdem war Georg Öder Träger der bayerischen Kommunalen Verdienstmedaille.

Mit seiner Frau Dora war Georg Öder seit 1956 verheiratet. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

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