"Das ist ein schlechter Wind, der keinem Gutes bringt." Sagt Mark Twain. Und ist damit nicht der einzige. Volksmund und Netz kennen jede Menge Sinnsprüche wie "Es gibt nichts Schlechtes, an dem nicht auch etwas Gutes ist". Oder: "Wer weiß, wofür es gut ist?" Oder, um es mit Eugen Roth zu sagen: "Der Mensch bleibt steh’n und schaut zurück und sieht sein Unglück war sein Glück." Das Virus, das seit einem Jahr die Welt lahmlegt, hat für sich genommen bestimmt keine guten Seiten – auf den ersten Blick eindeutig ein schlechter Wind. Und doch gibt es Dinge, die durch Corona besser geworden sind. Besser gesagt: dank der Maßnahmen dagegen und dank des Umgangs der Menschen damit. Hier sind fünf Beobachtungen – subjektiv und garantiert unvollständig.
Würzburg