Würzburg

MP+Gelbe Punkte bei Corona-Demo in Würzburg: Justiz ermittelt wegen Volksverhetzung

Verglichen Impfgegner ihre Situation mit dem Schicksal der im Nationalsozialismus verfolgten Juden? Die Staatsanwaltschaft hat die Vorermittlungen abgeschlossen. Worum es geht.
Mit gelben Punkten, die an den sogenannten Judenstern erinnern, demonstrierten Impfgegnerinnen und Impfgegner am 29. Oktober in Würzburg. Ob sie eine Straftat begangen haben, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft. 
Foto: Rias Bayern | Mit gelben Punkten, die an den sogenannten Judenstern erinnern, demonstrierten Impfgegnerinnen und Impfgegner am 29. Oktober in Würzburg. Ob sie eine Straftat begangen haben, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft. 

Die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt wegen Volksverhetzung gegen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Demonstration gegen die Corona-Politik im Herbst, zu der die Initiative "Eltern stehen auf" aufgerufen hatte. Zirka zehn Personen trugen bei der Versammlung am 29. Oktober vor dem Würzburger Hauptbahnhof auf ihren Jacken runde gelbe Aufkleber mit der Aufschrift "ungeimpft". Offensichtlich eine Anspielung auf den gelben Stern, den sich Jüdinnen und Juden ab 1941 in Nazi-Deutschland anheften mussten.

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