Sonderhofen

Georg Walch ist im Alter von 87 Jahren gestorben

Der ehemalige Sonderhöfer Bürgermeister Georg Walch

ist im Alter von 87 Jahren gestorben
Foto: Hannelore Grimm | Der ehemalige Sonderhöfer Bürgermeister Georg Walch ist im Alter von 87 Jahren gestorben

Mit dem geschätzten und allseits beliebten ehemaligen Bürgermeister Georg Walch, der im Alter von 87 Jahren verstorben ist, verliert die Gemeinde nach den Worten von Bürgermeister Heribert Neckermann ,,eine Persönlichkeit die Achtung und Vertrauen in Sonderhofen und weit darüber hinaus genossen hat."

Heribert Neckermann würdigte bei der Trauerfeier von Seiten der Gemeinde, des Grundschulverbandes und der Verwaltungsgemeinschaft Aub (VG) die Verdienste, die sich der Verstorbene erworben hat. "Wir trauern um einen Menschen, der einen wesentlichen Anteil am Werden und Wachsen von Sonderhofen hatte", sagte das Ortsoberhaupt.

Georg Walch gehörte, wie Heribert Neckermann ausführte, von 1972 dem Gemeinderat an bevor er 1984 zum Bürgermeister gewählt wurde. In seinem Amt, das er bis 1996 inne hatte, war er nach den Worten von Heribert Neckermann von Anfang an bemüht Sonderhofen mit dem Ortsteil Sächsenheim zu verbinden und das Zusammenwachsen der Gemeinden zu stärken.

Georg Walch, der immer zu seinem Wort stand und seiner Verantwortung stets gerecht wurde, war Allzeit auf das Wohl aller bedacht. Dazu behielt er fortwährend ein gesundes und realitätsbezogenes Augenmaß für die Belange der Bürger. Mit seiner ausgleichenden und einfühlsamen Art hat Georg Walch die VG Aub als Vorsitzender von 1990 bis zu seinem Ausscheiden geführt.

Wie Heribert Neckermann sagte, hat Georg Walch als Bürgermeister mit seinem Gemeinderat mutige und richtungsweisende Impulse mit beispielgebenden Einsatz, großer Tatkraft und Ideenreichtum gesetzt. So wurden während seiner Amtszeit die Kanäle in Sonderhofen nahezu komplett erneuert und das Baugebiet Störchlein Ost weiterentwickelt. Das laufende Flurbereinigungsverfahren und die Neuausrichtung der Flur kam zum Abschluss und bei mancher Unzufriedenheit musste mit Überzeugungskraft vermittelt werden. In verschiedenen Bereichen wurde eine Dorferneuerung durchgeführt und dabei alle Straßen und Plätze im Ort erneuert. Neben dem Bau eines neuen Kindergartens erinnerte Heribert Neckermann auch an die große Sonderhöfer 1250 Jahrfeier, die unter der Regie von Georg Walch gefeiert wurde.

Da dem Verstorbenen das Vereinsleben sehr am Herzen gelegen hat und die coronabedingten  Auflagen es anders nicht zuließen, sprach Heribert Neckermann die Abschieds-und Dankesworte für die Freiwillige Feuerwehr, deren Ehrenvorsitzender Georg Walch war, ebenso für den Soldaten-und Kameradschaftsverein, dem Johannisverein, den Sportverein, den Verein Saubere Landschaft und Umwelt, ebenso wie für den Musikverein, dessen Mitglieder mit "Ich hat einen Kameraden" Abschied nahmen von Georg Walch, der seit 1984 ihr Mitglied war.

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