Würzburg

Geschichtswerkstatt zu NS-Opfer mit Würzburger Friedenspreis ausgezeichnet: "Alfred Eck in das richtige Licht gerückt"

Alfred Eck hat 1945 andere gerettet und dafür mit seinem Leben bezahlt. Lange galt er als Verräter, statt als Held. Wie kam es zu dieser positiven Wendung?
Maria Leitner und Armin Meisterernst übergeben den Würzburger Friedenspreis an die Geschichtswerkstatt Alfred Eck der Stadt Aub. Bürgermeister Roman Menth (Mitte) nimmt ihn stellvertretend entgegen. Moderiert wurde der Arbeitskreis von Frank Stößel (Vierter von links). Auch Hans-Rainer Eck (rechts), Neffe von Alfred Eck, unterstützte die Arbeit der Geschichtswerkstatt.   
Foto: Daniel Peter | Maria Leitner und Armin Meisterernst übergeben den Würzburger Friedenspreis an die Geschichtswerkstatt Alfred Eck der Stadt Aub. Bürgermeister Roman Menth (Mitte) nimmt ihn stellvertretend entgegen. Moderiert wurde der Arbeitskreis von Frank Stößel (Vierter von links). Auch Hans-Rainer Eck (rechts), Neffe von Alfred Eck, unterstützte die Arbeit der Geschichtswerkstatt.   

Es ist der letzte Augenblick bei der Verleihung des Würzburger Friedenspreises 2022 am Sonntag, der tief bewegt. Mit wenigen Worten beschreibt Hans-Rainer Eck, wie wohl es ihm und der Familie nun dabei ist, dass sein Onkel Alfred im Mitteplunkt steht und "endlich in das richtige Licht gerückt wird".Tief gerührt schildert der 73-Jährige wie er als Kind und wie andere Mitglieder seiner Familie erleben mussten, wie diffamierend über Alfred Eck gesprochen wurde. "Das hat weh getan!" Denn seinem Onkel, dem jungen Soldaten Alfred Eck, der am 7.

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