Hemmersheim

Geschwindigkeitsmessung in Lipprichhausen: Die Hälfte fährt zu schnell

Die Geschwindigkeitsmessung der Fahrzeuge, die an der Grundschule Lipprichhausen in Richtung Ortsmitte vorbeifahren, ergab, dass etwa die Hälfte zu schnell fährt.
Foto: Gerhard Krämer | Die Geschwindigkeitsmessung der Fahrzeuge, die an der Grundschule Lipprichhausen in Richtung Ortsmitte vorbeifahren, ergab, dass etwa die Hälfte zu schnell fährt.

An der Straße, die an der Grundschule in Lipprichhausen vorbeiführt, steht seit langem ein Geschwindigkeitsmessgerät. Kürzlich erhielt der Gemeinderat die Auswertung für September und Oktober. Vier Fahrzeuge wurden dabei mit einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern gemessen.

8418 Fahrzeuge passierten die Messstelle in den zwei Monaten. Knapp die Hälfte der Fahrzeuge war zu schnell. 3055 Fahrzeuge wurden mit Tempo 60 gemessen, 1116 mit 70 Stundenkilometern, 224 mit Tempo 80, 30 mit Tempo 90 und vier Fahrzeuge wurden mit 100 Stundenkilometern gemessen. Das Ergebnis soll nun der Polizei mitgeteilt werden. Ob die dann eine offizielle Kontrolle durchführt, muss abgewartet werden.

Ende der Teilnehmergemeinschaft vor 45 Jahren

Im November 1976, also vor 45 Jahren, wurde nach der Flurbereinigung in Hemmersheim das Ende für die Teilnehmergemeinschaft beschlossen. Alles wurde der Gemeinde übertragen. Was aber noch fehlt, war eine offizielle Auflösung.

Bürgermeister Karl Ballmann gab zu bedenken, dass die Teilnehmergemeinschaft noch drei Grundstücke von zusammen etwa zwei Hektar und rund 24 000 Euro besitzt. Vor der endgültigen Auflösung der Teilnehmergemeinschaft muss vorher noch die weitere Verwendung der Grundstücke und des Geldes geklärt werden. Bis dahin soll die Teilnehmergemeinschaft weiterhin als Körperschaft des öffentlichen Rechts bestehen bleiben. Vertreter ist weiterhin die Gemeinde.

Eine Möglichkeit wäre, die Grundstücke zu verkaufen. Mit dem Erlös und dem Vermögen könnte zum Beispiel ein Weg gebaut werden. Im Nachgang der Sitzung kam dann der Vorschlag aus Aub, einen Weg zwischen Aub und Hemmersheim zu schaffen.

Die Gemeinde Hemmersheim nimmt an der Bayerischen Gigabitrichtlinie teil und will hier auch interkommunal zusammenarbeiten. Das Ausbaugebiet umfasst die Gemeinden mit Ausnahme der Aussiedlerhöfe, die bereits Glasfaser haben, sowie die neuen Baugebiete in Pfahlenheim und Hemmersheim.

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