Würzburg

MP+Grippeimpfung: Unterfrankens Apotheker befürchten Engpass

Es ist paradox: Im Corona-Jahr sollen sich mehr Leute als sonst impfen lassen. Doch sollten sie das wirklich tun, reicht der Impfstoff nicht für alle.
Ärzte und Gesundheitspolitiker haben mit Blick auf Corona zur Grippeimpfung aufgerufen. Aber wenn alle Risikopatienten dem Aufruf folgen würden, reicht die bestellte Menge an Grippeimpfdosen nicht.
Foto: Sebastian Gollnow, dpa | Ärzte und Gesundheitspolitiker haben mit Blick auf Corona zur Grippeimpfung aufgerufen. Aber wenn alle Risikopatienten dem Aufruf folgen würden, reicht die bestellte Menge an Grippeimpfdosen nicht.

Reichen die bestellten Grippeimpfdosen in der anstehenden Saison aus oder gibt es einen Engpass? Das ist die Frage, die Unterfrankens Apotheker gerade beschäftigt. "Ich habe heuer so viele Einzel-Impfdosen bestellt wie in den vergangen Jahren", sagt Wolfgang Schiedermair, Inhaber der Glocken-Apotheke in Würzburg. Normalerweise sei er gut darin, den Bedarf an Grippeimpfungen abzuschätzen, weil ihm die meisten Ärzte genau die Impfstoffmenge meldeten, die sie brauchten. Zusätzlich ordert er noch 15 Prozent obendrauf –  für die Ärzte, die sich verspätet rühren. "Üblicherweise liege ich dann richtig ...

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