Würzburg

Große Corona-Studie in Würzburg soll Kita-Schließungen verhindern

Mehr als 800 Kinder aus Würzburger Kitas sollen ab Herbst regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden. Ein deutschlandweit einmaliges Projekt, sagen Stadt und Uniklinik.
Im Herbst startet in Würzburg eine groß angelegte Corona-Studie an Kitas. OB Christian Schuchardt und Sozialreferentin Hülya Düber (Zweiter und Dritte von links) sowie die Professoren Christoph Härtel, Oliver Kurzai und Johannes Liese (von links) stellten das Konzept jetzt vor.
Foto: Thomas Obermeier | Im Herbst startet in Würzburg eine groß angelegte Corona-Studie an Kitas. OB Christian Schuchardt und Sozialreferentin Hülya Düber (Zweiter und Dritte von links) sowie die Professoren Christoph Härtel, Oliver Kurzai und Johannes Liese (von links) stellten das Konzept jetzt vor.

Das Vorhaben ist deutschlandweit einmalig, sagen die Initiatoren. Im Herbst soll in Würzburg eine groß angelegte Studie an neun Kindertageseinrichtungen beginnen, kurz "Wü-KiTa-CoV" genannt. Organisiert und durchgeführt von der Stadt, der Universität und dem Uniklinikum, können mehr als 800 Kinder im Vorschulalter daran teilnehmen. Ein Teil von ihnen soll über drei Monate regelmäßig auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet werden. "Das sind mehr als 20 Prozent aller in der Stadt betreuten Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind", sagt Professor Oliver Kurzai.

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