Würzburg

Gundula Viering neue Zonta-Präsidentin

Der neue Vorstand des Zonta Clubs Würzburg Electra (von links): 

Annette Barreca, Ingrid Waldhorn, Präsidentin Gundula Viering, Ruth Ulses und Livia Müller.
Foto: Zonta Club Würzburg Electra | Der neue Vorstand des Zonta Clubs Würzburg Electra (von links): Annette Barreca, Ingrid Waldhorn, Präsidentin Gundula Viering, Ruth Ulses und Livia Müller.

In der MS Zufriedenheit fand die feierliche Amtsübergabe des Zonta Club Würzburg Electra statt. Nach zwei Jahren übergab Elisabeth Jentschke das Amt der Präsidentin an Gundula Viering. Ihr stehen als Vizepräsidentin Annette Barreca und Ingrid Waldhorn als zweite Vizepräsidentin zur Seite. Ruth Ulses ist Schatzmeisterin und Livia Müller Schriftführerin.  

Bei der Amtsübergabe blickte Jentschke  auf zwei erfolgreiche Jahre ihrer Amtszeit zurück, heißt es in einer Pressemitteilung. Durch Einnahmen von rund 30 000 Euro  bei Benefizveranstaltungen habe man eigene Projekte des Zonta Club Würzburg Electra erfolgreich unterstützt. Hierzu gehört das Projekt " Tatev", welches der Unterstützung von Flüchtlingsfrauen in Aus- und Weiterbildung dient. Ein zweites Projekt fördert "Frauen in Altersarmut", wobei hier eine Kooperation mit dem Nothilfefonds der Stadt Würzburg von Anbeginn etabliert ist. Parallel finden Informationsveranstaltungen zur Prävention statt. Hierbei geht es um "Eigenverantwortliche Vorausschauende Altersvorsorge – EVA ". Zusätzlich wird mit einer jährlichen Spende die Würzburger Kulturtafel unterstützt.

Im Bereich von Advocacy, also Fürsprache für Mädchen und Frauen, initiierte Jentschke "Orange your City". Hierzu trafen sich am 25. November 2019 zahlreiche Frauen am Vierröhrenbrunnen, die auf das Thema "Gewalt an Frauen" unter anderem durch eine Fotomontage und das Beleuchten des Rathauses sowie weiterer Gebäude Aufmerksamkeit erzielt haben.

Fürsprache für Frauenrechte

Die neue Präsidentin Gundula Viering hat sich vorgenommen in den kommenden zwei Jahren den Advocacy Part des Clubs weiter auszubauen: "Das Engagement und die Fürsprache für Frauen und Mädchenrechte sind aktuell wichtiger denn je. Denn durch COVID-19 sind existierende geschlechtsspezifische Ungleichheiten offensichtlicher geworden. Stichworte dazu:  Pflegejobs, die hauptsächlich von Frauen ausgeübt werden, und Frauen die die  Hauptlast unseres Familienlebens tragen, indem sie mit Homeschooling, Kinderbetreuung jonglieren und von zu Hause aus arbeiten. Und Krisenteams in Regierungen und Unternehmen sind weitgehend von Männern dominiert, ebenso wie Expertenräte wie die berühmte Leopoldina-Gruppe in Deutschland, die aus 29 Männern und nur zwei Frauen besteht".

Zudem sollen vermehrt auch junge Frauen für die Zonta-Ziele und Projekte begeistert werden.

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