Veitshöchheim

Gute Nachricht in der Hängepartie um den Mainsteg

Der Freistaat bezuschusst den Neubau des Mainstegs Margetshöchheim mit 3,1 Millionen Euro. Warum die Quote so hoch ist und was bei dem Projekt noch fehlt.
Mit großer Zufriedenheit präsentieren Margetshöchheimer Bürgermeister Waldemar Brohm und sein Veitshöchheimer Kollege Jürgen Götz (links) das Schreiben des Freistaats zum Neubau des Mainsteges.
Foto: Dieter Gürz | Mit großer Zufriedenheit präsentieren Margetshöchheimer Bürgermeister Waldemar Brohm und sein Veitshöchheimer Kollege Jürgen Götz (links) das Schreiben des Freistaats zum Neubau des Mainsteges.

"Ein weiterer Meilenstein". So bezeichnet Bürgermeister Waldemar Brohm den erhaltenen Förderbescheid der Bayerischen Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr Kerstin Schreyer für den Neubau des Mainstegs bei einem Pressetermin. 3,1 Millionen Euro will der Freistaat diesen fördern. "Das sind 70 Prozent der förderfähigen Kosten", erklärt Waldemar Brohm, Bürgermeister von Margetshöchheim. Die Förderung sei höher als üblich, im Normalfall gebe es lediglich 50 Prozent der Baukosten vom Staat. Seit über zehn Jahren wird der Mainsteg geplant. Es gab immer wieder Verzögerungen.  

Der Eigenanteil der beiden Gemeinden für das Bauwerk liege damit nun noch bei 1,3 Millionen Euro. "Das befindet sich im Bereich des verträglichen und wurde im kommenden Haushaltsplan der Gemeinde Margetshöchheim berücksichtigt", sagt Brohm. Der Dank beider Bürgermeister gilt dabei Christof Dahinten vom Staatlichen Bauamt der Regierung von Unterfranken. Dieser habe sich den Gemeinden auf Augenhöhe und dem Projekt wohlwollend gegenüber verhalten, hebt Jürgen Götz, Bürgermeister von Veitshöchheim hervor.

Die beiden Gemeinden teilen sich auch die Unterhaltskosten

Bürgermeister Götz bedankte sich auch bei der Gemeinde Margetshöchheim. Diese habe das Förderverfahren federführend angestoßen und begleitet. Zwar trete Margetshöchheim formal als Bauherr des Projekts auf, jedoch sei dies ein Bauwerk beider Gemeinden. So teilen sich beide Orte nicht nur die Baukosten, sondern auch die künftigen Unterhaltskosten, jeweils zur Hälfte sowie den jährlich wechselnden Winterdienst. "Wir sind da beide gleichberechtigt im Boot", sagt Götz.  

Brohm ist sich sicher: Die hohe Quote von 70 Prozent sei vor allem dem Umstand geschuldet, dass die Brücke über den Main überregionale Bedeutung hat. Ein weiterer Grund für die hohe Fördersumme sei auch die Notwendigkeit des Bauvorhabens. "Aufgrund der Sicherheitsvorschriften war dieses Verfahren wirklich notwendig", sagt Brohm. Diese gibt das Wasserstraßenneubauamt vor und müssten umgesetzt werden.

Was im Umfeld des Stegs passieren soll 

Die Planung zum Ausbau der Mainlände sei bereits angelaufen, erzählt Brohm. Auf Margetshöchheimer Seite werde sich ein neuer städtebaulicher Schwerpunkt im Bereich des neuen Mainstegs ergeben. So soll im Rahmen der Städtebauförderung dort ein Parkplatz mit 50 Stellplätzen für cirka 800000 Euro entstehen. Die Ausgestaltung des Stegumfeldes werde weitere Kosten von 750 000 Euro verursachen.

Großteil des Dreschplatzes bald gesperrt

Auf der Veitshöchheimer Mainseite werde wegen den Bauarbeiten in Kürze der Großteil des Dreschplatzes gesperrt werden, erklärt Bürgermeister Götz. Den genauen Zeitpunkt konnte er allerdings noch noch nicht sagen. Lediglich die nördliche Parkbucht könne dann weiter genutzt werden, auch wegen des Wochenmarkts, der hier freitags stattfindet.  

Für die Dauer der Sperrung sollen jedoch Ersatzparkplätze im Umfeld der Mainfrankensäle errichtet werden. Was jetzt noch ausstehe, sei der Termin für den Baubeginn und ein passender Name für den Mainsteg, sagt Brohm.

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