Würzburg

Handyschmuggel bringt JVA-Beamten selbst hinter Gitter

Das ist teures Lehrgeld: Ein Wächter im Würzburger Gefängnis hielt für eingeschmuggelte Handys die Hand auf. Jetzt muss er selbst viereinhalb Jahre in die Zelle.
Handys waren kostbare Ware für Häftlinge im Würzburger Gefängnis. Ein korrupter JVA-Beamter muss für das Einschmuggeln jetzt viereinhalb Jahre hinter Gitter.
Foto: Hanns Friedrich | Handys waren kostbare Ware für Häftlinge im Würzburger Gefängnis. Ein korrupter JVA-Beamter muss für das Einschmuggeln jetzt viereinhalb Jahre hinter Gitter.

Handelte ein JVA-Beamter aus Geldgier, als er Häftlingen im Würzburger Gefängnis Handys einschmuggelte? Oder trieb ihn – wie er selbst sagte - das Mitleid mit Gefangenen, die unter der Trennung von ihren Familien litten? Das Motiv blieb auch am Ende des Prozesses am Würzburger Landgericht ungewiss. Sicher ist aber: Der bisherige Bewacher muss für viereinhalb Jahre eine der Zellen beziehen, in die er bis vor kurzem andere Straftäter einsperrte. Zu dem Urteil kam das Gericht um den Vorsitzenden Reinhold Emmert am Dienstagabend.

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