Würzburg

MP+Hetze und Häme: Wie sich der Impfprotest über Telegram radikalisiert

Es ist der Nachrichtendienst von Querdenkern, Verschwörungstheoretikern und Corona-Leugnern. Gegen Telegram vorzugehen, ist aber nicht so einfach. Zwei Würzburger Experten erklären, woran das liegt.
Telegram hat sich in den vergangenen Jahren als Alternative zu WhatsApp verbreitet und die Reichweite deutlich gesteigert. 
Foto: Daniel Biscan | Telegram hat sich in den vergangenen Jahren als Alternative zu WhatsApp verbreitet und die Reichweite deutlich gesteigert. 

Die Morddrohung gegen Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und der Fackelaufmarsch vor dem Haus von Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) haben die Politik aufgeschreckt. Stimmen werden laut, die ein schärferes Vorgehen gegen den Nachrichtendienst Telegram fordern. Er gilt als wichtigste Online-Plattform für Querdenker, Corona-Leugner und Impfgegner.Einzelne Gruppen und Kanäle haben zigtausende Mitglieder. Nicht selten werden dort Desinformation, Hass, Hetze und auch Gewaltaufrufe verbreitet, die Radikalisierung schreitet voran.

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